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Bereitung von Chromoxyd


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1846
Weight
46 KB
Volume
60
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Bereitung von Chromoxyd. B a ria n *) mischt 4 Thl. saures , chromsaures Kali mit 1 Thl. Starke und gliiht das Geinenge in einem Tiegel gut durch, wascht dann das gebildete kohlensaure Kali aus und gluht nochmals. Das erhaltene Chromoxyd ist so rein, dafs es sich fir die Glasund Porcellanmalerei sehr gut verwenden llbt , wenn das angewendete chromsaure Kali frei yon schwefelsaurem ist, wovon man sich leicht uberzeugen kann, wenn man das chromsaure Salz mit 3 Thle. Weinsaure kocht, nach Beendigung der Kohlensaureentwickelung mit Chlorbarium und Salzslure auf Schwefelsaure pruft. Basisch chromsaures Chromoxyd. Es entsteht nach R a m m els berg **) durch Vermischen einer Chromalaunlosung niit der von neutralem chlorsaurem Kali; mit kaltem Wasser ausgewaschen , hat es eine braune Farbe, ist unlBslich in kaltem Wasser, liist sich in Salzsaure mit gelbgriiner Farbe, in Salpetersiiure mit brauner Farbe, ebenso in kochender verdunnter Schwefelsaure; mi6 Kali gekocht , zersetzt es sich in Chromoxyd und Chrornsaure , Ammoniak hat keine Wirkiing darauf. Bei der Analyse gab das bei 100Β° getrocknete Salz 20,50 pC. Wasser, 74,07 pC. Chromoxyd und 5,43 pC. Sauerstoff. Die Formel : 3 Cr2 0,, 2 CrO, + 9 aq. verlangt 19,70 Wasser, 74,46 Chromoxyd und 5,84 Sauerstoff. *) Revue scientif. et indostr. Bd. XX S. 425.


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