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�ber die Pyridoxinspeicherung der Hefe in Abh�ngigkeit von der Stickstoffquelle

✍ Scribed by Weinfurtner, F. ;Eschenbecher, F. ;Reichart, H. A.


Publisher
Springer-Verlag
Year
1965
Weight
547 KB
Volume
50
Category
Article
ISSN
0003-9276

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✦ Synopsis


Pyridoxin ist als Pyridoxal-5-phosphat (BRAuNSTEI~ 1960) u. a. an der Transaminierung und Decarboxylierung von Aminosguren beteiligt. Ein Mangel an dJesem Vitamin wird somit dutch eine geeintr/~chtigung des Aminos/s Zellwaehstum und Zellvermehrung nachteilig beeinflussen, wie T~OI~NE (1949a) dies ffir Saccharomyces cerevisiae in tier Tat nachweise11 konnte. Dabei hatter~ einzeln gereichte Aminos/~uren bei B6-Mangel ein schlechteres Wachstum der Here zur Folge Ms wenn NHa + als N-Quelle diente. Nach S~ELL (1953) ist der Pyridoxalbedarf der Milchs/iurebakterien davon abh/ingig, ob und wieviel Aminos/iuren im Substrat gereicht werden. Er soll erwartungsgem/iB hoch sein, wenn keine Aminos/~nren geboten werden, ul~d um so geringer, je kompletter das Angebot ist. Daraus erhellt hinl~nglich die Bedeutung, die das Vitamin bei entsprechender N-Quelle ffir das Zell-und Kulturwaehstum haben kann.

Obzwar nun die Hefen ffir Pyridoxin normMerweise autotroph silld, und ein Zusatz des Vitamins deren Waehstum nur selten stark stimuliert (WEI~FV~TSEn, ESCI~EXBECHE~ u. BORGES 1959), greifen sic unter g/instigen Ern~hrungsbedingnngen, wie sie etwa die Malzwfirze bietet, zum Tell auf das Vitaminangebot im Knltursubstrat zurfiek und speiehern neben anderen Wuchsstoffen aueh das Pyridoxin (WEIsFURTZr ESC~ENSECgE~ n. THOSS 1964).

Wir haben nun untersueht, ob diese intraeellul~re Anreieherung des Pyridoxins beeinfluBt wird yon der Bedeutung, die dem Vitamin aus der jeweils gebptenen N-Quelle gerade erwi~ehst. Material und Nethode Die Versuche wurden mit drei St~immen yon Saccharomyce8 carlsbergensis, 66H~, C~H und E~ durchgefiihrt, deren Wuchsstoffbedarf yon den Verfassern 1959 untersucht worden ist. Die Helen wurden in einem wuchsstoffkompletten vollsynthetischen N~hrmedium (Zusammensetzung siehe WE~FV~T_~E~ U. Mitarb. 1959, S. 143), das (in Abwandlung) nur 0,2 g Caseinhydrolysat/1 Ms N-Que]le enthielt, 2• Std bei Arch. l~ikrobiol., Bd. 50 1


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