�ber die Hemmung der molybd�nabh�ngigen Nitratreduktase durch Wolframat bei Neurospora crassa
✍ Scribed by Aurich, Harald
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1959
- Weight
- 146 KB
- Volume
- 33
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-9276
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✦ Synopsis
Woffram ist sowohl bei Tieren (HIGGISS u.a. 1956; RICHZ~T U.a. 1957) als auch bei Mikroorganismen (I-IZGGLnS u. a. 1956; K~ELER U. a. 1957) ein Antagonist fiir Molybd~n. Bei Neurospora crassa (N.c.) ist Molybdiin ein Bestandtefl der Nitratreduktase (NIchOLAS U.a. 1954), Die eisenhaltigen Enzyme --Katalase und Peroxydase --werden durch Molybd~in bei N.c. nur indirekt fiber die H202-bildenden Flavoproteine beeinfluBt, deren katalytische Wirkung Mo-abh~ingig ist (~'ICHO-LAS 1956, 1957). Dutch die vorliegenden Darlegungen soil der Einflul3 des Wolframats auf _N.c.3a6A untersucht werden, wenn NH~ bzw. NO~-einzige N-Queile im N~hrmedium ist. I)a NOa-ffir seine ~'utzung in NH a fiberffihrt werden muB, bietet die WachstumsgrSBe die MSglichkeit, bei N.c. die Mo-abh~ngige Nitrat. reduktase leicht zu untersuehen, wenn nur NO[ a]s einzige N-Verbindtmg dem Testpiiz zur Verffig~ang steht. Der verwendete ~Iinimaln~hrboden (BEADLE U. TATWl 1945) enthielt Kaliumnitrat bzw. an dessen Steile Ammoniumtartrat entsprechend 1,0 g ~'/l. Das sonsb iibliche Ammoniummolybdat wurde dem l~'ahrboden nieht zugesetzt. In dem N~hrmedium konnte mit dem Ultra-Spektrophotometer Q24 (VEB ZeiB/Jena) kein Molybd~n nachgewiesen werden. Entspreehend der Empfindlichkeit dieses Ger~tes muB im ~'~hrboden ( 10 -s Mol Mo enthalten sein. Aber Mo-Konzentrationen unter diesem Wert erlauben noch ein optimales Waehstum des Testpilzes bei NO~" als einziger 2C Quelle im Medium, so dal3 mit der Bestimmung dieses Grenzwertes noch keine Mo.Mangelerseheinungen gefunden zu werden brauchen. Gemessen wird das Waehstum am Mycel-Trockengewieht in Milligramm, das naeh 120 Std bei 35 :J: 0,5 ~ C vorhanden war. Ans~tze, die nach dieser Zeit kein Wachsturn zeig~en, wurden zus~itzlich weitere 20 Tage beobachtet. Jedoeh war in keinem Falle das Myeelgewicht gegeniiber dem 120 Std-Beftmd angestiegen. Tab. 1 zeigt, wie verschiedene Konzentrationen yon ~'a2WOa das Waehstum yon ~'.c. beeinflussen. Die angegebenen Mycelgewichte sind jeweils Mittelwerte aus 6--8 Parallelversuchsreihen. Die zugesetzten Wofframatmengen sind ohne Einflu~ auf die Mycelausbeute, wenn ~'H a-Salze die einzige ~N ~-Quelle sind. Bei Nitrat wird dagegen das Waehstum