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�ber die fungicide Wirkung von Schwermetallchelaten (Kupfer-Dialkyldithiocarbamat)

✍ Scribed by Bormann, E. J.


Publisher
Springer-Verlag
Year
1965
Weight
577 KB
Volume
52
Category
Article
ISSN
0003-9276

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✦ Synopsis


DIMOND, I-IORSFALL, ]=[EUBERGER U. STODDARD beschrieben 1941 Versuche, nach denen Tetramethylthinramdisulfid (TMTD) in geringen Konzentrationen gegenfiber Mikroorganismen toxischer war als in hSheren. Sie nannten das ,,Inversion der Toxieit~t" und waren der Ansieht, dab nur die dureh Dissoziation entstehenden Dithioearbamat-Anionen toxisch wirken. Zu iihnlichen Ergebnissen kamen MO~TGO~r-M]~RY U. S~AW (1943) sowie PAI~:E~-RHODES (1943) bei ihren Untersuchungen mit Natriumdimethyldithioearbamat ~~ (DMDT). Eine Toxieit/~tsinversion in Schwerme-talldithioearbamatlSsun-\ ~g gen fanden VAN RAALTE Abb. L Sehematische Dars~ellung der konzentrationsabh~n-(1952), GoKs6u (i955a gigen Toxieit~tsaufhebung (Inversion) verschiedener Cu-und b)sowie SIJPESTEIJ~, DMDT-L0sungen. Der Cu-Gehalt ist konstant, der DMDT-JANSSEN U. VAb% DERK]~I~K Gehalt ist variabeL W1 1. Wachstumszone;//x 1. Hemmzone;

I Inversion; H2 2. Hemmzone (1957). Aus den Untersuehungen geht hervor, dab die Aufhebung der fungieiden Wirksamkeit yon dem Konzentrations-verh~ltnis Sehwermetall :Dithioearbamat bestimmt wird. Unter geeigneten Versuchsbedingungen tritt eine erste Hemmzone auf, die yon dem Inversionsbereich abgelSst wird und sehlieBlich in eine zweite IIelnmzone fibergeht (Abb. 1). Ein derartiger Zusammenhang war aueh naeh ZENT-~EYERS Chelationshypothese (1943, 1944) zu erwarten. Chelatbildner, wie hier das Na-Dithioearbamat (DM'DT) sollen durch Abbinden stoffwechselwichtiger Sehwermetallionen toxisch wirken.

Go~:s~u ging diesen Vorstellungen naeh und konnte zeigen, dab in Ubereinstimmung mit dem Toxieitgtsverlust eine charakteristisehe Ver/inderung im UV-Absorptionsspektrum einer CuSQ-ZnSO4-DMDT-LSsung erfolgte, die er als komplexchemisehe Vorg/inge interpretierte. Er land im Bereieh der ersten Hemmzone (bei relativ geringen DMDT Konzentrationen) ein Absorptionsmaximum bei 380 nm und nahm einen toxisch wirksamen 1 :l-Cu-DMDT-Komplex an. Im Bereich der Inver-


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