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�ber den Phosphat- und Kaliumgehalt des Schmetterlingsexkretes

✍ Scribed by Heller, J�zef


Publisher
Springer-Verlag
Year
1937
Weight
292 KB
Volume
25
Category
Article
ISSN
0044-362X

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✦ Synopsis


HELLEI~ und A~6w~-A (Mitt. IX) haben das beim Sehliipfen des Wolfsmilehsehw/irmers, Celerio (Deilephila) euphorbiae, entleerte Exkret einer Untersuchung unterworfen und gefunden, dab es haupts/~chlich eine 5,5% Aufschwemmung yon Harns/~ure darstellt. In der vorliegenden Arbeit wurden die beiden wiehtigsten anorganischen Bestandteile, Phosphat und Kalium, bestimmt.

Die Schw/~rmer wurden als reife t~aupen im Freien im August 1935 gesammelt und verpuppten sich nach etwa 2 Woehen. Sie wurden bis Ende September bei 30 ~ gehalten, um etwaige Subitanpuppen zum Aussehlfipfen zu bringen, dann bis zum Friihjahr in einem Ktihlraum bei 4--8 0 untergebraeht und seit Anfang April im ungeheizten Zimmer belassen. Das Sehltipfen erfolgte im Juli und August 1936.

Das Sammeln des Exkretes wurde naeh der Besehreibung in der zitierten Arbeit yon tt~LL~g und Ag~M6w~A ausgefiihrt.

Zur Phosphabbestimmung wurden vom verdtinnten (auf 100ml) Exkrete 5 ml bei Weibehen und 20 ml bei M/~nnehen in einem KJELDA~-Kolben yon 100 ml mit 2 ml 2N Schwefels/~ure und 0,4 ml 2N Salpeters/~ure erhitzt. Beim Einengen maehte sieh das Schs der Fltissigkeit l~stig, man muBte den Vorgang iiberwachen und die Flamme entsprechend regulieren. Naeh dem Erseheinen weiger D/~mpfe wurde die Flamme abgestellt und der Inhalt des Kolbens in ein Reagensglas gesptilt, wonach die Phosphorbestimmung naeh FISKE und S~BBAgOW in der Modifikation yon Lo~A~N und JENDI~ASSIK folgte. Der Gehalt wurde in einem Dv~osq-Kolorimeter gegen eine Vergleiehsl6sung mit 0,08 mg P abgelesen.

Zur Kaliumbestimmung wurden 10ml des verdtinnten Exkretes mit Natriumkarbonat alkalisiert und abgedampft, um das stSrende, wegen bakterieller Harns/~urezersetzung sieh anh/~ufende Ammoniak abzutreiben. Der Riickstand wurde in 2 ml n/10 Salzs/~ure aufgenommen und gegen Bromtymolblau neutra]isiert. Es folgte nun die Kaliumbestimmung naeh KI~A~I~ und TISDALL.


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