𝔖 Bobbio Scriptorium
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�ber den Aminos�uregehalt im Nabelschnurblute

✍ Scribed by Schreier, Kurt ;Stieg, Helmut


Publisher
Springer-Verlag
Year
1950
Weight
237 KB
Volume
68
Category
Article
ISSN
0044-2917

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✦ Synopsis


Als Ausdruek des dauernden Umbaues der KSrperproteine finder sich im Blute ein gewisser Gehalt aller essentieller und nicht exogener Aminos~uren (AS). Der Spiegel der einzelnen AS, nicht nur der Gesaint-Amino-N, erwies sieh ~ls iiberraschend kons~ant und weder in der Jugend noch im S~uglingsalter findet sieh im Niichternserum eine signifikante Verschiebung gegeniiber den Erwachsenenwerten (Schreier u. Pli~ckthunl). Erst in der Friihgeburtenperiode konnte eine deutliehe ErhShung wohl infolge des gesteigerten Proteinumsatzes nachgewiesen werden. Es blieb zur Abrundung unserer geplanten Untersuehungen noch eine wichtige Liicke zu sehlieBen; n~mlich die Bestimmung der einzelnen AS im Nabelschnurblute. Dies schien unsum so wichtiger, als erstens Untersuchungen dieser Art iiberhaupt noch nicht vorliegen und zweitens ~us der Zusammensetzung der Aminos~urefraktion im Nabelschnurblute wichtige Einblicke in den Eiweil~umsatz der Fetalperiode zu erwarten waren. Es ist bekannt, d~ der Amino-N-Spiegel im N~belschnurblute deutlich hSher liegt als im miitterlichen.

So land Hellmuth 2 in seiner Studie fiber die Verteilung der l~est-N-Substanzen im kindlichen und mfitterlichen Blute einen Anstieg des Amino-N in der Nabelsehnur bis auf 23,2 mg~o, w~hrend in der Schwangersehaft aueh ante partum der Amino-N bei der Mutter vSllig unverandert blieb. Hoe]/el u. Moriarty 3, ferner Pucher u. Lohnes ~ und schliel~lich Plafl u. Matthew s kommen zu ahnlichen t~esultaten. Die exakteste Arbeit stammt wohl yon Lichtenstein% ~aeh Pomerenke ~ liegen die l~est-N-Substanzen, auch der Amino-N, in der Nabelarterie um einige Bruchteile hSher als in der Vene.

Es blieb nunmehr festzustellen ob diese ErhShung alle AS gleieh-mgBig erfaBt oder ob eine oder die andere vielleicht infolge einer gesteigerten Umsatzrate auf Grund spezieller Funktionen bei der Proteinsynthese hShere Werte erreieht, als andere ,,weniger bedeutsame" AS. Wir haben deshalb 13 Proben yon Nabelschnurblut* sofort nach der Durchtrennung aufgefangen und anschliel~end abzentrifugiert und so dann das gewonnene Serum sogleich mit Natriumwolframat enteiweii]t. * Wir sind lterra Prof. Dr. Runge fiir seine freundliehe Genehmigung zur Gewinnung des N~belschnurblutes und Herrn Dr.


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