�ber das Gewichtswachstum im S�uglingsalter
✍ Scribed by Theopold, W. ;Zwilling, H.
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1956
- Weight
- 983 KB
- Volume
- 78
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2917
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✦ Synopsis
N~chdem im Jahre 1935 der Leipziger Stadtmedizinalr~t Koc~ anf Vers im kindlichtn Wachstum aufmerksam machte, haben Wachstumsprobleme in den ]etz~en Jahrzehnten ein st~rkeres ~rztliches Interesse beansprucht. Durch die unter dem Begriff der Acceleration zus~mmengefai~ten Vers hat sich vorwiegend der P/~diatrie tin neues Forschungsgebiet trSffnet, dessen Bearbeitung wir vornehmlich BENNKOLI)T-T~IoMSE~ und stintr Schult verdanken. Nach zahlreichen Berichten darf heute als unbtstritten gelten, dal~ nicht allein GrS~e and Gewicht der Neugeborenen zugenommen haben, sondern dal~ die offenbar bereits intrauterin einsetzende Wachstumsbeschleunigung fiber einen schnelleren Ablauf der kindlichen Entwicklung mit frfiherem Eintritt der Pnbert~t im Endergebnis zu einer Zunahmt dtr KSrptrgrSi3e ffihrt.
Unter dem Eindruck dieser Ergebnisst erschien ts uns wertvoll, das Wachstum in einem bestimmten Lebensabschnitt, n~mlich im S~uglingsalter, zu vtrfolgen und zu priifen, ob innerhalb tines Ztitraumes yon anderthalb Jahrzehnten bertits eine Andeutung tier si~kularen Acceleration spfirbar sei und ob unttr verschlechterten ~ul~eren Ltbens-und Pfiegebedingungtn eine vitlleieht nachweisbare gesteigerte Wachstums intensit~t eint Hemmung erfahren wfirde.
Das Wathstum im S~uglings~lter kann bekanntlich durch die Ermittlung der L~ngen-und Gewichtszunahmen trfal3t werden. Je gr5Ber der Wachstumstrieb --odtr besser je geringer die Wachstumshemmung -desto starker mfissen in der Zeiteinheit L~ngtn-und Gewichtszunahme sein. Nach dieser Uberltgung sind Mittelwtrte ffir KSrperl~nge und -gtwicht bestimmter Altersstuftn tabellarisch zusammengestellt und dienen als ungefi~hres Ma~, um dig kindliche Entwicklung zu beurttilen.
Die Einwiinde, die man generell gegeniiber einem solchen schematischen Vorgehen erheben kann, sind yon PFAV~DLn~ und auch yon L~z dargelegt. Sie sollen hier' nicht weiter erSrtert werden, zumal die Berechnung der L~ngen-und Gewichtszahlen das einfachste und fiir gr0i~ere Untersuchungsreihen einzige Verfahren darstellt, mit dessen Hilfe das kindliche Wachstum verfolgt werden kann. Es geniigt
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