𝔖 Bobbio Scriptorium
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Beobachtungen der Victoria und Sappho nach Dr. Gill's Plan

✍ Scribed by R. Engelmann


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1884
Tongue
English
Weight
608 KB
Volume
106
Category
Article
ISSN
0004-6337

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✦ Synopsis


Der 7 1 i a zollige Clark -Repsold -Refractor, in dessen Besitz' der Unterzeichnete seit Anfang I 8 8 2 ist, gab Veranlassung an den von Herrn Gill vorgeschlagenen Beobachtungen der Victoria und Sappho 'Theil zu nehmen, deren wesentlichste Resultate nachstehend mitgetheilt seien.

Eine vorlaufige kurze Notiz uber Instrument und Observatorium findet sicti Astr. Nachr. Nr. 2 4 2 7 . Das Positionsniicrometer besteht aus einem System von 8 festen und 4 beweglichen Faden und entspricht seiner Constructicn nach dem Typus D des Gill'schen Programms. Die Beleuchtung von Feld, Faden, Positionskreis und Declinationskreis geschieht durch eine Y/4 .M. voni Ocular entfernte Petroleumlampe in vollkommener Weise. .Ule Theile sind ebenso solid wie zweckmassig iiiit einander verblinden ; Klemnlen und Feinbewegungen wirken gleichfalls vorzuglich. Das Uhrwerk, welches bei den vorliegenden Beobachtungen nur ganz ausnahmsweise zur Verwendung kam, steht m f einer in die Thurmmauer eingelassenen Console und tre'ibt No 2523. das Fernrohr in, wenigstens bei schwacheren Vergrosserungen, durchaus geniigender Weise. Die messende Schraube verrath eine geringe , aber sehr regelmassige fortschreitende Ungleichheit. Der Ausdruck Y A = r,2-00foooo9~(A-x2), wo A die Ablesung der Scala und A = I Z der Mitte des Scalenumfangs und der optischen Axe bei mittlerer Stellung der Kopfschraube entspricht, stellt zwiszhen den hier nie erreichten Grenzen 4r und zor jede einzelne Revolution durchschnittlich nuf & of0003 dar und lasst aiich in den -on fiinf Stellen der Schraube nus geniessenen 5' -Intervallen keinen grosseren Fehler als ofooog. Fur die periodische Ungleichheit fand sich der Vrrbesserungsausdruck: p(u) = + 0 ~0 0 0 0 3 cos u+ofoooz6 sinu -0foooor cos zu + 0 ~0 0 0 0 4 sin ou und der griisste bei seiner Vernachlassigung zu befurchtende Die Angriffe des Herrn Professor A. Weiler in seineni jiingsten. Aufsatze (A. N. Nr. z 5 I 5-I 6 ) werde ich durch einige wenige Worte zu beantworten suchen, namlich nur insofern sie personlicher Natur sind. Die Bedeutung der sachlichen Behauptungen des Verfassers hatt? ich zwar auch leicht auf das richtige Maass zuriickfuhren konnen , allein ich muss mir dieses Vergniigen ersparen. Der Ton, in welcheni der Anfang und namentlich das Ende des besagten Artiliels abgefasst wurde, ist nanilich ein solcher, dass ich mich in eine Controverse mit dem Verfasser desselben unmoglich einlassen kann. Dem aufmerksamen Leser wird es ohnehin nicht entgehen, auf welcher Seite die Missgriffe liegen. Zunachst sehe ich mich zii der Erklaruhg genothigt, das mir wenig zusngende Geschaft, Herrn Weiler's Methode in Bezug auf ihre Tauglichkeit zu prufen, nicht ubernehmen zu konnen, insofern niimlich das Resultat dieser Prufung veroffentlicht werden SOIL Denn hierdurch wiirde nur eine Polemik hervorgerufen werden, die fur mich nichts Lockendes hat. -


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