Ucber sauren apfels. K a k und M e r c d o r f berechneten, und welche auch aus einer der friiheren Analysen B r a c o n n o t's (s. Gnielin's Handb.
- p . 1/36> abeuleiten ist. Dieser einbasiache oder saure Epfelsaure Kallr liist sich nur in heirsem Wasser ziemllich leicht auf. Dagegen ist e r in Alliohol von 96 + selbst i n der Siedliitze so gut wie ganz unliislich. Auch wassriger Weingeist, etwa von '70 S, liist ihn beim Kochen nur theilweise auf, und 1%st ein pulvriges, in Wasser nur wenig liisliches Sale von neutralem apfelsaureri ICalli zuriiclr. Erbaltet die starlie s a m e weingeistige Aufliisung, so Brystollisiren Bleine, aber vollsdndige, seclisscitige, zweifliichig zugesch~irfte,glasgl~n~,~nde,durchsichti~e Prismen Bus, ivelche nichts andars sein liiinnen, als der obige mure apfelsaure ICallr. Die Krystalle verschwinden aber wieder, so wie der Weingeibt an der Luft verdunstet und die Aiifliisung miissriger wird. Nach allnililiger Verdanipfung des Wsssers hinterbleiht ein in feineri Nadeln krystallisirtcs Salz mit einem fliissig bleiberiden syrupartigen Riiclrstande. Jenes Saiz eeigt sich nicbt minder Iralkhaltig, als der unlirystallisirte Ruckstand, und beide Biinnen als iibersaure Kallisalae angesrhen werden. Offenbar ist, was man auch bei Pflanzenanalysen z u bemerlilen Gelegenheit hat, das lrrgstallisirte saure Kallisalz fihiw einen Theil seiner SSure in Verbindung niit ,.. Kallr an wussrigen Weingeist ahzutreten. Das iibersaure Kalksale giebt dagegen an Allrohol von 96 $ fast gane reine AepfelsSure ab. Beim Erhiteen lrocht es heftig, giebt ersticlrend soure D:mpfe aus, uiid liinterlgrst nur sehr wenig liohlensauren Ralk.