Bemerkungen über die mechanischen Grundlagen der Gesetze von Ohm und Joule
✍ Scribed by E. Budde
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1882
- Tongue
- English
- Weight
- 874 KB
- Volume
- 251
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
jenige der inneren Rolle betragt etws 30 Q.-E. Der.Strom von einem D a n i e l 1 in 1000 Q.-E. gibt bei hintereinander geschalteten tiusseren Rollenhillften und 2000 mm Abstand der Scala etwa 300 mm Ausschlag. Das Diimpfungsverhaltniss mit Electrode betrug etwa 1,5. Durch grossere oder kreuzformige Electroden kann man die Dhmpfung vergrossern. Die hier beschriebenen Instrumente sind von Hrn. E u g e n H a r t m a n n in Wtirzburg ausgefiihrt worden. W i l r z b u r g , Februar 1882. V. Benierkamgem uber die mech an4schen G~uncE-Zagen de?* Gesetxe vm& O h m und J o u l e ; von E. B u d d e . 6 1. Das bekannteste aller electrodynamischen Phanomene, der stationare galvanische Strom, ist nach der K i r c hhoff'schen Theorie dnrch die Eigenthumlichkeit ausgezeichnet, dass bei ihm ruhende Electricittitsmengen mit bewegten in Wechselwirkung treten. Falle dieser Art sind bekanntlich fir die Theorie der electrodynamischen Anziehung von besonderem Interesse; es schien daher wiinschenswerth, die Grundgesetze von W e b e r , R i e m a n n und C l a u s i u s auf den galvanischen Strom als solchen anzuwenden. Urn aber die Bedingungen des Problems diesen Gesetzen entsprechend zu formuliren, ist zunachst erforderlich, dass man sich eine bestimmte mechanische Vorstellung von den Beziehungen der freien Electricitat zur stromenden mache, und dabei stellen sich erhebliche Schwierigkeiten heraus. Diese ganz zu losen, ist mir nicht gelungen, doch glaube ich, dass die folgenden Betrachtungen wenigstens einiges zur Klarung des Weges beitragen konnen.
6 2. D i e a l l g e m e i n e n B e d i n g u n g e n d e r B e h a r rl i c h k e i t . Bei Behandlung des Stromes stellt man sich die Electricitat als einc continuirliche und continuirlich bewegte Fltissigkeit vor. Diese Annahme, die eine Fiction sein mag, I) Diese Untersuchung geschah auf Veranlaesung und mit Unter-2) J. F r o h l i c h , Wied. Ann. 3. p.'568; 6. p. 134. 1878.
stiitzung der ungarischen Academie.
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auch die vor Kurzem von L i f s c h i i t z ' ) angegebene Mischung von Schwefelsaure mit verdiinnter Salpetersaure scheint sie schon in der Kalte vollstandig zu zerstiiren. Ferner lassen sie sich, so weit mir bekannt ist , durch Erhitzen mit verdiinnten Alkalien slmmtlich leicht in Lijsung bringen,