Bemerkungen über die gepaarten Verbindungen und das Sättigungsvermögen derselben
✍ Scribed by Strecker, Adolph
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1848
- Weight
- 345 KB
- Volume
- 68
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
In der vorhergehenden schiinen Untersuchung uber die Anilide haben Laurent und Ger hard t uns init einer Klasse von Verbindungen genauer bekannt gemacht , die durch ihre Neuheit, so wie durch ihre Beziehung zu anderen Suhstanzen grobes Interesse gewahrt.
Gelegentlich allgcmeiner Bemerkungen uber die Anilide geben diese Chemiker eine, wie sie sagen, unzweideutige (sans equivoque] Definition van gepaarter Verbindung. Solche Verbindungen sind nLmlich , die durch directe Vereinigung von zwei Jiorpern unter Austrilt von Wasser entstehen, Verbindungen, welche fahig sind durch Wasseraufnahme wieder beide Iiiirper zu regeneriren. Diese Definition ist, wie fast alle derartigen von Gerhard t und La u r en 1, wesentlich auf die chemisehe Forrnel de' r Kiirper basirt, wiihrend sich blob durch die Eigenschaften dss Vorhandenseyn einer gepaarten Verbindung nachweisen lassen sollte ; ja bei vielen in der Natur vorkomrnenden Korpern, sowie bei nianclten andern in chernischen Processen erhaltenen, die off enhar mit den gepaarten Korpern , den Amiden, Aniliden, Aelherarlen etc. in eine Klasse gehoren, ist man bis jelzt nicht im Startde gewesen , durch directes Zusammenbringen der zwei beitrt Zerselzen erhaltenen Korper, die gepaarte Verbindung wiederherzustellen und man darf daher nach obiger Definition dieselben nicht in die Klasse der gepaarten Verbindungen einreihen. Es ist daher nicht zu begreifen, mit welchem Rechte der Harnsloff (Carbamid), der Kohlensaureather und die Anthranil-*) hi Fitlle das Saitreliydrat nicht analysirt wurde. habe ich statt 1 Aeq. &I0 I Arq. I10 cingel'iilirl.
📜 SIMILAR VOLUMES
Die Formel C, , Hq8 O S I , welchc Sie fir drr krystpllliirte Salicin rnnehmen, erkkrt atif eine geoiigende Weise seine Urnwandlung in Saliretin und in Zucker unter Einflufs won SiInren; (tl rerichwindet hierdarch die Bmcli~hl in den Aeq. dm Chlors in der Verbindung, fur welche k h dfe Formel C, , H