Bemerkungen zur Sauerstoffbestimmung nach der Tolidin-Rhodanid-, Tolidin- und Winkler-Methode
✍ Scribed by K. Wickert
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1951
- Tongue
- German
- Weight
- 346 KB
- Volume
- 2
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
Es wurde beobachtet, daß die Bestimmung der Sauerstoffe in den Kondensaten der Hochdruckkraftwerke nach der von Crumb und Konny eingeführten Tolidin‐Methode dann zu niedrige Werte ergibt, wenn in diesen Kondensaten zweiwertiges Eisen anwesend ist. Dieren Fehler vermeidet die Tolidin‐Rhodanid‐Methode, indem sie die Menge zweiwertiges Eisen, die im Verlaufe der Durchführung der Tolidin‐Methode durch den anwesenden Sauerstoff in dreiwertiges Eisen übergeht, in Sauerstoffäquivalente umrechnet und diese Sauerstoffmengen zu dem nach der Tolidin‐Methode gefundenen Sauerstoff addiert. Die durch die Chemikalienzugabe in das Probewasser hineingebrachten Sauerstoffmengen werden ebenfalls berücksichtigt, Die Anwesenheit von llydrazin bis 150 y/l wirkt nicht störendK. Wickert und H. Pilz, Jahrbuch vom Wasser 1951.
. Die Winkler‐Methode darf erst bei Sauerstoffgehalten ab 60 y/l angewandt werden. sie ergibt dann theoretische Werte.
Die Tolidin‐Rhodanid‐Methode wurde neuerdings auch zur Eichung der von Tödt entwickelten Sauerstoffnachweißapparatur (Lieferant: Hartmann & Rraun, Frankfurt/Main) verwendet, die kontinuierlich und registrierend den Sauerstoff anzeigt. Praktisch wurde diese Apparatur im Berliner Kraftwerk West erprobt. Sie zeigte den Sauerstoff in dem Bereich von 5 bis 30 y/l mit einem Feb. ler von ±1 y/l anR. Freier, F. Tödt, K. Wickert, Chemie‐Ingenieur‐Technik (im Druck).