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Beiträge zur Raumakustik (Die Akustik der Aula in der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg i. Br.)

✍ Scribed by E. Scharstein; W. Schindelin


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1929
Tongue
English
Weight
306 KB
Volume
394
Category
Article
ISSN
0003-3804

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✦ Synopsis


Beitridge xur RaUrnakUStJk

( Dte AkustCk dcr Aula in der Albert-Ludwige-Univerettilt f n Freiburg 4. Br.)

Vim E, S c h a r s t e i n und W. S c h d n d e l i n

(Mit 9 Figuren) Die Aula der Universitiit in Freiburg i. Br. besitzt eine besonders schlechte Akustik, die bei Vortrligen und Feiern auBerst stbrend ist. Wir wurden durch Vermittlung von

Hrn. Prof. Dr. J. Z e n n e c k gebeten, Messungen uber die Ursache der schlechten Akustik dieses Saales durchzufiihren. Die von uns benntzten raumakustischen Untersuchungsmethoden sind in der Arbeit von W. S c h i n d e l i n : Beitrage zur Raumakustik l) beschrieben. Grundund AufriB der Aula sind in Figg. 1 und 2 gezeichnet. Die Anla ist ein hoher Raum mit elliptischem QrundriB und gewiilbter Decke. An den eigentlichen Festsaal schlieBt sich hinten ein rechteckiger niederer Vorraum an. Wichtig war es vor allem, den Schallverlauf fllr den Fall, bei dem die Schallquelle auf dem Rednerpult bei a anfgestellt war, kennen zu lernen. Die in dieser Arbeit erwahnten Aufstellungspunkte der MeBgerate sind im Grund-und AufriB des Raumes in Figg. 1 und 2 mit Buchstaben versehen. Es wurde zuniichst eine Reihe von Oszillogrammen rnit unterbrochenem Lautsprecherschall aufgenommeu, die den Schallverlauf an verschiedenen Stellen des Ranmes wiedergeben sollten. Die Schalldruckkurve ist natiirlich verschieden, j e nachdem der S a d leer oder besetzt ist, da Personen auf den Schall eine stark dampfende Wirkung ausllben. Diese Dampfung wnrde von uns durch schallabsorbierenden Stoff, mit dem der Boden und die Stuhle belegt waren, ersetzt.

  1. W. Schindelin, Ann. d. Phys. [5] 2. S. 129. 1929.

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