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BEITRÄGE ZUR NEOTROPISCHEN FAUNA. Herausgegeben von J. ILLIES und H.-W. KOEPKE. IV. Band (3 Hefte). Mit 348 Abb., 238 S. V. Band (3 Hefte). Mit 181 Abb., 234 S. Stuttgart: Gustav Fischer Verlag 1965 und 1968. J e DM 72.-

✍ Scribed by H. Caspers


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1969
Tongue
English
Weight
282 KB
Volume
54
Category
Article
ISSN
1434-2944

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✦ Synopsis


unterzog sich, nachdem sie vorher die australische Ascidien-Fauna bearbeitet hatte, der Aufgabe, die mehrere 1000 Exemplare umfassenden Sammlungen der amerikanischen Antarktis-Expeditionen in einer griindlichen Monographie zusammenzustellen unter EinschluB iilterer Literaturangaben. Dieses arktische und subarktische Material umfaBt 126 Arten, darunter 2 neue Gattungen und 11 neue Arten. Es ist vorbildlich, mit welcher Genauigkeit diese Analysen vorgenommen wurden; die Monographie ,,examplifies to a very high degree the type of systematic-taxonomic studies that are actively being sought for publication by the Board of Editors of the Antarctic Research Series" (vergl. auch die friiher publizierten Polychaeten-Monographien von 0. HARTMAN, Band 3 und 7 dieser Serien: Int. Revue ges. Hydrobiol. Bd. 51 (1966) und Bd. 52 (1967). Es ist begruBenswert, da8 diese Organisation so intensiv bemiiht ist, die Kollektionen der Expeditionen auch in dieser manchen noch ,,unmodern" erscheinenden systematischen Bearbeitung der Wissenschaft zugiinglich zu machen; erst auf dieser Basis aber sind die okologischen und zoogeographischen Zusammenhiinge zu erfassen. -Fur jede Art werden die Synonymik, Fundorte (einschlieBlich Tiefenangaben) und eine exakte Diagnose gegeben, zusammen mit einer Uberfulle a n Habitus-und Detailzeichnungen. Es folgen einige okologische Zusammenstellungen und phylogenetische Ausfuhrungen. I m ganzen ist die antarktische Ascidien-Fauna als in hohem MaBe spezialisiert anzusehen, viele Arten zeigen Viviparie, ferner ist die Neigung zur Bildung grol3er Kolonien und zu betriichtlichen IndividuengroDen hervorzuheben. Hinzukommen Anpassungen an den Untergrund; die Agnesiidae haben spezielle VerschluBmechanismen entwickelt. Viele Arten reprasentieren primitive Familien; auch bei weltweit verbreiteten Familien treten in der Antarktis die primitivsten Vertreter auf und sind in gewissem Umfang als eine Reliktfauna zu bezeichnen. Eine groDe Zahl der Arten weist eine zirkumpolare Verbreitung auf, andere sind nach den bisherigen Kenntnissen nur auf spezielle Gebiete beschrankt, wobei zoogeographisch das Magellan-Gebiet und die Kerguelen-Inseln besonders zu nennen sind. Hoch ist der Anteil an Endemismen (Gattungen und Arten) vor allem im abyssalen Bereich.

H. CASPERS


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Buchbesprechungen 50 1 schaften einiger Fließgewässer, Seen und Teiche behandelt. Spezielle Abschnitte sind den Wanderungen und Verhaltensweisen der limnischen Fauna gewidmet. Der Hauptteil des Buches befaßt sich mit den unmittelbaren Einflüssen der physikalischen und chemischen Faktoren auf die Leb