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Beiträge zur Kenntniss des Carvacrols und seiner Derivate

✍ Scribed by Lustig, S.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1886
Weight
384 KB
Volume
19
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Beitrtige eur Kenntniss des Cmacrols und seiner Derivate. [Mittheilung aus dem pharmaceutischen Institut der Universitit zu Breslau.] (Eingegangen am 11. Januar; mitgeth. in der Sitzung von Hrn. A. Pinner.) Das Carvacrol, Oxycymol, findet sich fertig gebildet im iitherischen Oel von Saiureja hortensis L. bis zu 30 pCt., ausserdem kommt es reichlich bis zu 80 pCt. in Origanumoelen For, welche unter dem Namen Spanisch-Hopfeniil oder Cretisch-Dasteniil in den Handel gelangen. In geringer Menge ist es zugleich mit dem isomeren Thymol im Oel von Thymus Serpyllum enthalten 1). Die Geschichte seiner Entdeckung und Darstellung aus dem Kiitnmelol und Campher,. sowie die betreffende Literatur ist in den Arbeiten von KekulB und F l e i s c h e r l ) und von Fliickiger3) eingehend behandelt, so dass es eriibrigt, sie bier aufs Neue zu reproduciren. Den Arbeiten von KekulB verdanken wir die Klarlegung des chemischen Verhaltens und der Structur des Carvacrols, sowie die Kenntniss einer Anzalil Derivate. J a c o bsen') erhielt dann durch Schmelzen des Carvacrols mit Kaliumhydroxyd Oxyterephtalsaure und Isooxycuminsaure. Immerhin war nur eine kleine Anzahl ron Derivaten des Carvacrols bekannt , die weitere Verfolgung dieses Gegenstandes versprach daher noch eine lohnende Ausbeute. Das zu nachstehenden Versuchen benutzte Carvacrol wurde theils aus reinem Carvol, theils aus einem Gemisch von Carvol iind Kiimmeliil, theils direct aus dem Kiimmel61 durch Einwirkung von glasiger Phosphorsiiure dargestellt. Bei Anwendung von reinem Carvol war die


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