Beiträge zur Kenntnis des künstlichen Sillimanits
✍ Scribed by W. Eitel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1914
- Tongue
- German
- Weight
- 553 KB
- Volume
- 88
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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✦ Synopsis
Das binare System Aluminiumoxyd-Kieselsaure ist bereits zu mehreren Malen Gegenstand eingehender Untersuchungen gewesen. Zuerst hat WERNADSKIJ' die Beobachtung gemacht, daB aus den kiinstlichen Tonerde-Kieselsaureschmelzen die als Sillimanit bezeichnete Form des Aluminiumsilikats Al,SiO, kristallisiert. Spater gelang es MOEOCEWICZ 2, den Sillimanit bei seinen experimentellen Studien uber die Mineralbildungen ebenfalls aus Silikatschmelzen zu erhalten. Ferner hat STEIN^ das System Al,O,-SiO, untersucht und dabei die Beobachtungen jenes Forschers bestatigt gefunden. Dann hat R. WALLACE diese Studien fortgesetzt und ebenfalls Sillimanit in Gestalt feinfaseriger Aggregate erhalten. Die hohe Schmelztemperatur der mehr als 50-60°/, Aluminiumoxyd enthaltenden Mischungen verhinderte ihn aber daran, das System AI,O,-SO, auf der Seite des Aluminiumoxyds naher zu untersuchen. Immerhin glaubte WALLACE aus der offenbar homogenen Beschaffenheit der Schmelzen, welche mehr Tonerde, wie auch derjenigen, welche mehr Kieselsaure enthielten, als dem molekularen Verhaltnis yon Also, und SiO, im Sillimanit entspricht, schlieBen xu kijnnen, dab dieser sowohl mit Tonerde als auch mit Kieselsiiure Mischkristalle bildet. Die vollstandigste Untersuchung des binliren Systems A1,03-Si0, riihrt von E. S. SHEPHERD, G. A. RANEIN und F. E. WEIGHT^ her. Diese Forscher fanden ein Eutektikum bei 10 ' / , , Aluminiumoxyd mit einer Schmelztemperatur von etwa 1600°. Die primar aus-
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