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Beiträge zur Chemie des Germaniums. (I. Mitteil.)

✍ Scribed by Schwarz, Robert


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1929
Weight
439 KB
Volume
62
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


  1. Oktober. 391. R o b e r t S c h w a r z : Beitrage zur Chemie des Germaniums. (I. Mitteil.) (Eingegangen am 7 . August 19.29.) Die Chemie des G e r m a n i u m s hat in den letzten Jahren insbesondere durch die umfassenden Untersuchungen von L. M. Dennis1) eine so weitgehende Forderung erfahren, daB man ein ziemlich abgerundetes Bild der Eigenschaften des Elementes und seiner wichtigsten Verbindungen besitzt . Die vielfachen Analogien zwischen Germanium und Silicium lassen es wiinschenswert erscheinen, dem wichtigsten Kapitel der Silicium-Chemie, namlich dem der Silicate, ein analoges Gebiet, die Chemie d e r G e r m a n a t e gegenuberzustellen. Es steht zu erwarten, daB gerade durch diese noch kaum erforschte Klasse von Verbindungen wichtige Einblicke in die Wesensart des Germaniums, besonders auch betreffs seiner Beziehungen z u m Sil i c i u m , gewonnen werden konnen. Von bisher iiber dieses Sondergebiet vorliegenden Arbeiten sind hier zu nennen die von D e n n i s und I,aubengayer2) iiber Germaniumglaser und von W. Pugh3) iiber einige Salze der Germaniumsaure, namlich die durch Zusammenschmelzen von Alkalicarbonat und Germaniumdioxyd erhaltenen Germanate des Natriums und Lithiurns und die aus wal3riger Losung durch Fallung mit Natrium-metagermanat erhaltenen Metagermanate des Lithiums, Bariums, Bleis und Silbers. I n der vorliegenden Mitteilung werden die Ergebnisse der Bearbeitung folgender Punkte besprochen: I. Das S y s t e m Ge0,-H,O, 2. die S y s t e m e Na,O-GeO, und I,i,O-GeO,, 3. der Z u s t a n d waoriger L o s u n g e n v o n N a t r i u m g e r m a n a t . [Aus d. Anorgan. Abteil. d. Chem. Instituts d. Universitat Frankfurt a. M.] I. D a r s t e l l u n g d e s Ausgangsmaterials. Dank dem Entgegenkommen der 0 t a v i -Mi n e n ge s ells c h a f t stand uns eine groBere Menge siidwesta€rikanischen Germani t s zur Verfugung. Das etwa 5% Ge enthaltende Erz wurde im wesentlichen unter Benutzung der Vorschrift von D e d e und Russ4) aufgearbeitet und lieferte uns durch Hydrolyse des Tetrachlorids ein Rohpraparat von G e r m a n i u m d i o x y d . Dieses wurde noch 2-ma1 aus salzsaurer Losung im Chlorstrom destilliert, erneut hydrolysiert und so auf reines wasser-haltiges GeO, verarbeitet. 1) I,. M. Dennis, Ztschr. anorgan. allgem. Chem. 171, 97 [rgzS]. 2) D e n n i s u. Laubengayer, Journ. Amer. chem. SOC. 47, 1945 [I925]; Journ.
  1. W. Pugh, Jou~n. chem. SOC. London 137, 2808 [rg26]. 4, I,. Dede und W. Russ, B. 61, 2451 [1928]. physical Chem. 30, 1510 [1926]. Berichte d. D. Chem. G e w k h a f t . Jahrg. LXII.

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Schwan, 8 c h m e d 8 8 e r. 579 stutzt. Gi&t man es namlich in Kalilauge und bestimmt das VerMtnis Cr : C1, so findet man dies zu 1 : 2. Der bei der Umsetzung entstehende Chlorwasserstoff entweicht also nicht, sondern bleibt i m Reakti~ns-Gemisch~). M elicherweise wird er koordinativ an CrO, angela