Beiträge zur Chemie des Bors, XXXII. Zur Synthese dimerer und trimerer Phosphino-borane
✍ Scribed by Nöth, Heinrich ;Schrägle, Wolfgang
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1965
- Tongue
- English
- Weight
- 596 KB
- Volume
- 98
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Aus dem lnstitut fur Anorganische Chemie der Universitiit Munchen (Eingegangen am 28. Juli 1964) Die Si -P-Bindung von Dialkylphosphino-silanen R'3Si -PR2 wird von Diboran und Borhalogeniden gespalten. Neben den entsprechenden Silanen entstehen dimere bzw. trimere Dialkylphosphino-borane R2P -BXz. Die Grenzen der Anwendungsfahigkeit dieser Synthesemethode werden aufgezeigt.
Monomere Phosphino-borane 1.3) zeichnen sich durch eine sehr reaktionsfiihige B -P-Bindung aus. Elektrophile und nucleophile Agentien greifen bevorzugt diese Bindung an. Hierdurch unterscheiden sich die monomeren Phosphino-borane von den bekannten trimeren Phosphino-boranen (R2P -BX2)34-6), die von elektrophilen Agentien an der B -X-Bindung attackiert werden und gegenuber nucleophilen sehr resistent sind.
Zur Darstellung der Phosphino-borane hat sich die Umsetzung von einem Borhalogenid mit einem Alkalimetall-organylphosphid wegen der grokn Anwendungsbreite der Reaktion bisher am besten bewahrtl.3.7). Die Wasserstoffabspaltung aus Phosphin-boranen R2PH -BH3 und die Halogenwasserstoff-Eliminierung aus Phosphin-borhalogeniden*.4) fuhren ebenfalls zu Phosphino-boranen.
Amino-borane einfachen und komplizierteren Typs, wie Bis(boryl)-amine9-11)
und Silylamino-borane9~11) sind gemail3 Reaktionsschema (1) uber Aminosilane zuganglich.
i-N( + Cl-B( 4 $i-C1 + ;N-<
(1)
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