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Beiträge zur Chemie der Si-N-Bindung, XII Cyclodisilazan-Polymere

✍ Scribed by Walter Fink


Book ID
102858998
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1968
Tongue
German
Weight
1002 KB
Volume
51
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


A I3 werden A) durch die Pyrolyse von N, N'-l)iorganosilantlialilincn init aroniatischen Ilianiincn sowie durch die katalytische Silylierung von aroinatischcn und aliphatischen I.)ianiinen niit Silancn R,SiH,-, (n = 1 und 2), und R) durch die Reaktion von a,tu-diorgano-aminosilyl-substituicrtcn monomeren h s oligomeren Cyclodisilazanen mit Bisphenolen und difunktionellen Silanolen dargestellt. Uber die physikalischen Eigenschaften dieser Polymeren wird berichtet. Silazane sind thermisch bestandiger als Siloxane. Es hat daher nicht an Versuchen gefehlt, die den linearen Polysiloxanen entsprechenden linearen Polysilazane oder Polysilylamine aufzubauen. Fur Reanspruchungen bei hohen Temperaturen sollten diese das geeignetere Material darstellen. Wenn man von der Synthese kurzkettiger, labiler Oligomerer absieht, war diesen Versuchen kein Erfolg beschieden. Die ausgepragte Tendenz h e a r e r SiN-Ketten zur Aufspaltung und Rildung von cyclischen Einheiten ist dafur verantwortlich. Durch Einbau cyclischer und sperriger Silazane (Hexamethylcvclotrisilazan) [2] oder Silylamine (1,3-Diaza-2-sila-cyclopentan und -cvclohexan) '31 in die Silicium-Stickstoff-Kette lassen sich diese Reaktionen zuriickdrangen ; die so erhaltenen linearen Polymeren sind indessenwas einigermassm uberraschtmehr oder weniger thernialabil. Vergleichende Untersuchungen an cyclischcn Silazanen und Silylaminen haben gezeigt, dass die thermische Restandigkeit dieser I h g e etwa umgekehrt proportional zur Ringgrosse ist [4]. D.h., Polymere,


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