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Beiträge zur Atomistik Nr. 9. Raumerfüllung und Beweglichkeit der einfachen anorganischen Ionen

✍ Scribed by Richard Lorenz; I. Posen


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1916
Tongue
German
Weight
278 KB
Volume
96
Category
Article
ISSN
0372-7874

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✦ Synopsis


w f u l l u n g und Beweglichkeit usw. 231 Beitrige zur Atomistik Nr. 9.

RaumerfUllung und Beweglichkeit der einfachen anorganischen Ionen.

Von RICHARD LOBENZ und I. POSEN. Schon eine einfache Uberachlagsrechnung ergibt, dab die LOBENZache Theorie der Vorausberechnung der Ionenbeweglichkeit, deren Ubereinstimmung mit der Erfahrung wir kiirzlich bei organischen nnd komplexen anorganischen Ionen dargelegt haben, bei den einfachen anorganischen Ionen, insbesondere bei den elementaren versagen wird. Bereits ' in seiner Arbeit ,,uber die Koinzidenz der Durchmesser der Atome und dejenigen von Ionen, welche dem Losungsmittel fremd sind" fand R. LOBENZ~, daS der aus der Ionenbeweglichkeit berechnete Radius in einer Reihe von elementmen Ionen nur im Mittel iibeinstimmt, mit dem unter Zugrundelegung der Theorie von VAN DEB WAALS uber die Rsumerfiillung sich ergebendena, hingegen zeigten die Werte fur die einzelnen Ionen tataachliche Abweichungen. Insbesondere iet die bekannte Unstimmigkeit in der Reihenfolge der Atomvolume der Alkalimetalle mit deren Beweglichkeit nicht trusgeglichen. Dies ruhrt daher, daS in der eingeschlagenen Berechnung der Radius eine Funktion des Atomvolums ist. Wird daher ein anderer Reduktionskoeffizient fiir die Raumerfiillung, wie z. B. der fur die tetraedrische Packung eingefiihrt, so wird an der Funktion selbst nichts geandert. Zwischen den elementaren Ionen mit ihren kleinen Atomvolumen und den komplexen anorganischen und den groBen organiachen Ionen liegt aber das Zwischengebiet der einfacher zusammengesetzten anorganischen Anionen, welche, wie z. B. NO,-, immerhin aus vier Atomen gebildet sind. In der Formel von STOKES-EINSTEIN steckt eine gewisse Voraussetzung uber die relative Grii8e der wandernden Kugeln. Wenn daher ein kleines Atom bzw. Ionenvolum die Ursache der Unstimmigkeit ist, so m W e sich in diesem Zwiischengebiet der Ubergang finden. Es ware daher von Interesse, die Ionenbeweglichkeiten der einfacher zusammengesetzten anorganischen Ionen neben denen der Zeitachr. phya. Chem. 78 (1910), 252. V A N DER WailLsschen Theorie der Raumerfullung. * Die dort von REINGANEM mitgeteilte Formel fuDt namlich auf der


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