Beitrag zur Theorie der Farblacke
✍ Scribed by C. Brenner
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1920
- Tongue
- German
- Weight
- 652 KB
- Volume
- 3
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
I. Einleitung.
Die Tatsache, dass aromatische o-Nitroso-oxy-verbindungen mit verschiedenen Metallen, besonders mit den Metallen der Eisengruppe, tiefgefBrbte Verbindungen zu bilden imstande sind, wurde schon seit langerer Zeit zur Herstellung von Farbstoffen benutzt, die unter dem Namen der Nitrosofarbstoffe zusammengefasst merdenl). Sie haben aber nicht nur in der Farbstoffchemie etmelche Bedeutung erlangt, sondern sind vor allem auch in der analytischen Chemie zu erfolgreichen Metalltrennungen benutzt morden *), wobei besonders das Kobalt dasjenige Metal1 darstellt, clessen Nitrosonaplitolverbindung am ausgedehntesten bei Trennungen und FBllungen erzeugt wird. Nun hatte ich mich Tangere Zeit mit Trennungen und Bestimmungen des Kobalts zu hefassen, wobei besonders auch auf den Nachweis und die Bestimmung geringer Mengen dieses Metalles Wert gelegt wurde. Um dem RIangel an qualitativen und quantitativen colorimetrischen Methoden zur Bestimmung des Kobalts zu begegnen, wurde versucht, vom a-Nitroso-P-Naphtol ausgehend zu Derivaten zu gelangen, deren Kobaltverbindungen colorimetrischen Zwecken dienstbar geitiacht werden konnten. Im Verlaufe dieser Untersuchungen stellte sich heraus, dass es moglich ist, das Kobalt (und auch eine grosse Anzahl anderer Metalle) nicht nur mit Hilfe ihrer Nitrosonaphtolderivate colorimetrisch zu bestimmen, sondern dass hiezu auch verschiedene Handelsazofarbstoffe benutzt werden konnen.
11. Nachweis u n d Bestimmung mininialer M e n g e n von
Kobaltion und Kupferion.
Der Nachweis geringer Mengen von Kobaltion mit Hilfe von a-Nitroso-/3-Naphtol gelang bis jetzt wohl am besten nach dem
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