## Abstract Die Ergebnisse der von US‐Bureau of Standards mit metallischen Überzügen in USA‐Böden durchgeführten Naturkorrosionsversuche wurden unter Zugrundelegung der bisher gewonnenen und bekanntgegebene Erkenntnisse ausgewertet. Dabie wurde festgestellt, daß die Widerstandsfähigkeit von Bleiübe
Beitrag zur Systematik der Korrosion der Metalle im Erdreich I. Eisen
✍ Scribed by Dr. T. Marković; M. Sevdić
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1959
- Tongue
- German
- Weight
- 919 KB
- Volume
- 10
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
Das Verhalten des Eisens im Erdboden wird an Hand von Labor‐ und Naturversuchen als ein Fall der Kontaktkorrosion besprochen. In einem an Wasser gesättigten Boden bestimmt die Größe der Bodenteilchen die Größe der anodischen Stellen der Eisenoberfläche. Für ein an Wasser gesättigtes System wird die Berührungszone an der Eisenoberfläche zur kathodischen Stelle. Geringe Sauerstoffnachdiffusion führt zu einem kathodisch kontrollierten Korrosionsvorgang des Eisens im Boden. Höhere Sauerstoff‐konzentration im Boden führt zu einem anodisch kontrollierten Korrosionsvorgang des Eisens. Im Übergangsgebiet (ungesättigt‐gesättigt) erfolgt ein Wechsel zwischen aktivem und passivem Zustand des Eisens im Boden und dabei wird die Korrosion anodisch oder kathodisch gesteuert.
In einem an Wasser gesättigten Boden besteht eine lineare Funktion zwischen dem Verhältnis der kathodischen und anodischen Bezirke und der Größe der Bodenteilchen. Für ein an Wasser ungesättigtes System gilt die Exponentialfunktion
wobei A und k Konstante sind. G~p~ ist der Durchmesser der Glaskugeln und F~a~ die Größe der anodischen Bezirke.
Die Abhängigkeit der Korrosions‐geschwindigkeit g von Wassergehalt des Bodens w läßt sich durch die Formel
darstellen, wobei K, b und c Konstante sind.
Weiter wird angegeben, wie die Naturversuche durch den Austausch des aktiven und passiven Verhaltens des Eisens in Abbängigkeit der klimatische Bedingungen zu deuten ist.
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