Beitrag zur Lactosehydrolyse
โ Scribed by Lieske, B. ;Konrad, G.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1988
- Tongue
- English
- Weight
- 492 KB
- Volume
- 32
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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โฆ Synopsis
Beitrag zur Lactosehydrolyse
B. LIESKE und G. KONRAD Es werden die Moglichkeiten und Grenzen der enzymatischen und chemischen Lactosehydrolyse anhand von eigenen Untersuchungen mit reiner Lactoselosung, Molke, UF-Permeat und E-Milch aufgezeigt und diskutiert. Zur Ermittlung des Hydrolysegrades dient ein refraktometrisch bestimmter Lactosewert, der nach Auftrennung eines Lactosehydrolysates an Molselect G 10 in einer kleintechnischen Gelfiltrationsapparatur bestimmt wird. Im gleichcn Arbeitsgang erfolgt das Abtrennen storender Salze, um gezielte Aussagen zur Sensorik und zum Gebrauchswert so hergestellter Lactosehydrolysate treffen zu konnen. Es zeigt sich, daD die chemische Lactosehydrolyse nur fur eiweiDfreie Lactosemedien anwendbar ist. Aus diesem und aus Kostengrunden hat die chemische Lactosehydrolyse fur die milchwirtschaftliche Praxis keine Bedeutung. Die enzymatische Lactosehydrolyse mil pH-und temperaturtoleranten Lactasepraparaten in Verbindung mit anwendungsorientierter Immobilisierungstechnik wird als eine Moglichkeit fur eine sinnvolle Verwertung von Molke-und UF-Permeat angesehen.
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Berechnung der Salze. (Eingeg. 21.11. 1925.) Bei der Wasseranalyse war es friiher vielfach iiblich, die ermittelten Sauren und Basen zu Salzen zusammenzustellen, da man annahm, daS sie auch als solche im Wasser gelost vorhanden sind. M a n verfuhr hierbei entweder nach dem Vorschlag B u n s e n s ,