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Beitrag zur Konstitution des Fichtenholz-Lignins (IV)

โœ Scribed by Klason, Peter


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1925
Weight
515 KB
Volume
58
Category
Article
ISSN
0365-9631

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โœฆ Synopsis


Hydroxyds ungelost, die Hauptrnenge des Eisens wird j e d d in krystallisiertes Hexammin verwandelt. Beim Sulfat liegen die Dinge W c h ; bei einem Verhiiltnis von NH,: Fe = I: I (d. h. '1% Mol @H4&304 auf I FeSO,) tritt noch vii;tlige Wiederauflosung des Hydroxyds ein, -Farbumschhg Tor der KrystaBsation. Ammodumsalz-freie I&ungen geben hauptskhlich laystalliderte Aquo-pntammin-sulfat neben wenig Hydroqd. 78. Peter Klaeon: Beitrag 5tu Kon&titution des Ffahtenhola-Lignina (IV.) '). (Eingegangen am 10. Januar 1925.) I n einer vor kurzem erschienenen Abhandlung : ,,Lignin-sulfonsaure durch Einwirkung von schwefliger Saure auf Spruceholz" von Charles Doree und Leslie Hall2) wird iiber eine ausfiihrliche Untersuchung der Lauge berichtet, die bei der Einwirkung einer 7-proz. Iikung von schwefliger Saure auf das Holz bei IOO-no0 erhalten wird8). Binleitungsweise hest es dort: ,,Man hat es bisher slicht fiir miiglich gehalten, e i n a befriedigenden AufschlW3 mit schweโ‚ฌliger Same deb zu erzielen, also ohne Zusatz bestimmter Mengen basischer Oxyde. Tatsaw& glaubte man allgemein, daG das baskche Oxyd der ausschlaggebende Faktor beim Sulfonierungs-Vorgang ist." Indessen sagt bereits B, C. Tilghman4) in seinem P a h t von 1856: ,,Die schweflige Saure scheint bei der erforderlichen Temperatur das eigentlich wirkende Ageas zu sein, welches die intercelluliiren und zasammenkittenden Stoffe der vpgetabilischen Faser lkt, und sofern die Farbe der Produkte nicht in Betracht kommt, kann die Operation dt der Ikisung van schdliger Saure ohne Zusate von Bisulfit vollendet werden." Meine eigenen Untersuchungen haben Tifghraans Auffassung in allem bestatigt, Man k m n allerdings durch SO, allein das Lignin herauslijsen, der KaIk abec bindet die Saure und verhindert dadurch, daB dieselbe bei der hohen Temperatur im Bocher mehr oder weniger zersetzt wird6). Doree und Hall nebmRn an, W das Kochen allein mit IZisungen v w schwefliger Saure ,,ein einfaches und d g e r kondensiertes Material zur Erforschung der Natur und Konstitution des Holzlignins als das kompljzierte Nebenprodukt des sonst iiblichen Sulfit~ozxsses'' liefern mul3. Inwidern das wirklich der Fall ist, diirfte am dem Folgenden hervorgehen: Nach der Reinigung der Reaktionsprodukte durch Dialyse exhidten die Verfasser eiae kolloidale Lignin-sulfonsaure, die, bei 400 getrocknet, wasserliislich war. Dieser Ko.qer schien individueller Natur zu sin. Sr hatte die Bruttoformel C,,HsoO,,S, und sein Verhalten gegen p-Naphthylamin zeigte, da13 96% davon als a-lignin anzusprechen waren.


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