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Beitrag zur Kenntnis des Plumboxan-Prozesses zur Zerlegung der atmosphärischen Luft in Sauerstoff und Stickstoff

✍ Scribed by Georg Kaßner


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1913
Tongue
English
Weight
725 KB
Volume
251
Category
Article
ISSN
0365-6233

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✦ Synopsis


Mitteilungen aus der pharmezeutischen Abteilmg des chemischen Instituts der westflLlhchen Wilhelme-Universitllt zu Milndar i. W. Beitrag zur Kenntnis des Plumboxan-Prozesses zur Zerlegung der atmosphikischen Luft in Sauerstoff und Stickstoff, Von G e o r g K a B n e r . (Eingegangan den 13. XTL 1913.)

Allgemeines.

Die ersten Mitteilungen iiber dieaes neue Verfahren zur Abscheidung von Sauerstoff aus der Luft, welches von mir zum Unterschiede von anderen Verfahren Plumboxan-Verfahren benannt wurde, erfolgten bei &legenheit der N a t u ~o r s c h e r -V e r s a m g zii Miinster i. W. im Jahre 1912. Hier hatte ich in einem Vortrage in der Sektion 8 (Pharmezie uiid Pharniakognosie) daa Plumboxan, aelches eine srnaragdgrune Verbindung oder vielleicht auch eine feste Losung von Alkalinietsplumhat und Alkalimanganat Lt, von der Zusammensetzung Na,PbO, . Na,&O,, der Versammlung gezeigt nnd unter seiner Verwendung das Verfahren der Abscheidung von Sauerstoff aus atmospharischer Luft demonstriert. Der Apparat hierzu bestand aus einem am kurzen Ende im ritumpfen Winkel gebogenen Verhrennungsrohr, welches einereeite Zufiihrungen ftir Luft und Wasserdanipf, andererseits Ableitungen zum Gasometer, bzw. zur Wassersaugpumpe besaR. Das Rohr war in einer zur Horizontalen schwach geneigten Lage in einen Verbrennungsofen gelegt worden, in welchem es samt seinem Inhalt, dem Plumboxan, einer InaRigen Erhitzuiig von etwa 430-4500 C. ausgesetzt wurde. AuBer den geschilclerten Vorrichtungen war das Rohr noch mit AnschluS an ein VskuumgefiiR versehen, welches gestattete, seinen Inhalt an Luft, Sauerstoff oder Stickstoff vor einer neuen Betriebsperiode vollig zii entfernen, sobald es galt, die Reinheit der jeweilig erzielten Produkte festzustellen. Die eintretende Luft wirde in einer geriiumigen Kaschflasche init Kalilauge von Kohlenibure befreit. AuSerrleni aorgte ein eingeschaltetes Rotameter fdr die Noglichkeit, in jedem Augenhlick die Menge der in der %iteinheit eingeleiteten Luft ZLI beutimineii.


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