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Beitrag zur Kenntnis des Beizvorganges von Aluminium und Aluminium-Legierungen mit Laugen

✍ Scribed by Willi Machu; M. Kamal Hussein


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1954
Tongue
German
Weight
718 KB
Volume
5
Category
Article
ISSN
0947-5117

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Abstract

Reinstaluminium ist in stärkeren Laugen als 0,1‐n‐NaOH so stark aktiv, daß es auch bei einer anodischen Behandlung nicht passiviert werden kann. Die Passivität in Laugen, die schwächer als 0,1‐n‐NaOH sind, wird durch einen Gehalt der Lauge an NaCl sehr schnell zerstört. Eine Al‐Mg‐Legierung mit mehr als 14% Mg kann jedoch auch in starker NaOH ohne weiteres passiviert werden, da MgO und Mg(OH)~2~ in Laugen unlöslich sind. Diese Passivität ist auch gegen Chloride viel weniger empfindlich als selbst die von Reinstaluminium.

In reinen NaCl‐Lösungen sind Reinstaluminium und Al‐Mg‐Legierung dauernd aktiv, da das Aluminiumchlorid sehr leichtlöslich ist und durch Hydrolyse gebildetes Al(OH)~2~ nicht unmittelbar an der Metalloberfläche entsteht und daher auch zu keiner Deckschichtbildung führen kann.

Durch einen Zusatz von NaOH zur NaCl‐Lösung wird der Angriff von NaCl auf Reinstaluminium verringert, was auf eine Deckschichtbildung zurückzuführen ist. In NaCO~3~‐Lösungen ist das Rücklösungsvermögen der Lösung so gering, daß eine Passivität ohne weiteres erzielbar ist. Die quantitative Bestimmung der Porosität der natürlichen Oxydschicht am Aluminium ergab für Sodalösungen eine Porenfläche von etwa, 0,035 % der Gesamtfläche. Je stärker die Laugenkonzentration und je größer der Gehalt der Lösung an Natriumchlorid ist, desto porösere Deckschichten werden bei der Passivierung gebildet.

Es ist nicht möglich, die Metallabtragung beim Beizen von Aluminium in Laugen durch eine anodische Behandlung und Deckschichtbildung zu verringern, da bei den für das Beizen in Betracht kommenden Laugenkonzentrationen eine anodische Passivierung nicht mehr möglich ist.


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