𝔖 Bobbio Scriptorium
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Beitrag zur Geschichte und Psychologie der Anwendung von Duftstoffen

✍ Scribed by Bergwein, K.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1954
Weight
472 KB
Volume
56
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


Kdrze Ubersicht der Anwendung von Duttstoffen zu asthetis h e n , rituellen und erotischen Zwecken von der Zeit der alten

Inder und Agypter bis zur gegenwartigen Zeit. Contribution to the History and Psychology of Perfumes Short review of the application of perfumes for aesthetic, ritual and erotic purposes from the time of the old Indians and Egyptians to modern times. Der natiirliche Trieb des Menschen, seine Sinne zu erfrctuen, fiihrte allmahlich zu schopferischer Tatigkeit, aus der sich alle Kunst ableitet. Aus dem Triebe, das Auge und das O h r zu erfreuen, entwickelte sich d i e bildttnde Kunst und die Musik, aus dem Bestreben des Menschen, dem Geruchsinn Erfreuliches zu bieten und diesen anzuregen, ,die Fertigkeit in der Herstellung und Mischung der Wohlgeruche. Die Kunst der Zuhereitung von Wohlgcriichen ist uralt, und wir finden sie bei allen Volkern. welche eine nur einigermaflen entwickelte Kultur besitzen. Die altesten Zeugnisse iiber Wohlgeriiche finden sich in den altindischen Ayur Vedas, wo bereits von aromatischen Wen, wie Rosenol, Schonusol und Calmusol, die Rede ist. Das Holz des Sandelbaumes wurde damals bereits in Indien und Hindostan zu kultisch-religiosen Raucherzwecken verwendet. Auch Perser u n d Babylonier verwendeten viele Raucherharze und andere Wohlgeriiche. Bei den Agyptern war die Kunst des Parfumierens schon sehr weit gediehen. Der um das Jahr 1500 v. Christus niedergeschriebene und 1874 entdeckte Papyrus Ebers verzeichnet etwa 100 verschiedene Vorschriften


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