niicksicht auf ibre fehlerhaften Eigenschaften , und in eine Charakteristik der chemischen und ubrigen pharmaceutischen prxparate, mit besonderer Bucksicht auf die Merkmale der Gute, Aecbtheit und Verfalschung. Die Ausfuhrung des Inhalts dieses Werkes ist der Art, d a k w i r dasselbe dem pharmaceut
Beitrag zur Bildung von Allyläthern in der Flavonreihe und Versuche zur Claisen-Umlagerung mit besonderer Berücksichtigung des Quercetins
✍ Scribed by Heimann, Werner ;Bär, Hans
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1965
- Tongue
- English
- Weight
- 299 KB
- Volume
- 98
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Quercetin la& sich mit Allylbromid zum 6-C-Allyl-quercetin-3.7.3'.4'-tetraallylither (11) umsetzen, Quercetin-pentaacetat zum 7-O-Allyl-quercetin-3.5.3'.4'tetraacetat (IV), das zum 7.4-Di-0-allyl-quercetin-triacetat (VII) weiter allyliert werden kann. 3.4'-Dihydroxy-flavon wurde zum 3.4'-Diallyloxy-flavon (X) allyliert. Durch Claisen-Umlagerung wurde aus 7-O-Allyl-quercetin-3.5.3'.4'-tetra- methylather der 8-C-Allyl-quercetin-3.5.3'.4'-tetramethyl~ther gewonnen.
Die Kernmethylierung von Flavonen gelingt mit Methyljodid in methanol. Kaliumhydroxid in Ausbeuten von 10 %2-4), wobei Natriummethylat als Base Vorteile bringen kann 5). Zweck dieser Untersuchung war es, langere Alkyle auf ,,indirektem" Wege iiber die CLArsENsche Allylatherumlagerung in den Kern einzufiihren.
Die Konstitution solcher Flavon-und Flavonolather sowie die der Umlagerungsprodukte laDt sich spektrophotometrisch bestimmen. Zusatze von Natriumacetat, Borsaure/Natriumacetat, Natriumathylat6.7) und Aluminiumchlorid 8) zur Losung der Ather in absol. Athanol verlndern je nach der Stellung der freien Hydroxyle und der Athergmppen die Lage der Hauptmaxima bei 240-270 mp (Bande 1) und 340 bis 380 mp (Bande 2) in charakteristischer Weise.
Einen Allylather des Quercetins (I) erhielten wir bei der direkten Umsetzung von I mit Allylbromid in athanol. Kalilauge oder Natriumathylat in absol. Athanol.
Elementaranalyse und Hydrierung wiesen auf eine Pentaallylverbindung hin. Die mit FeCl3 in Athanol auftretende griinbraune Farbung war jedoch nur durch eine freie OH-Gruppe in Stellung 3, 5 oder 7 zu deuten9).
ber das spektrophotometrische Verfahren konnte sichergestellt werden, daD die OH-Gruppe in 5-Stellung nicht verathert war. 1 ) Auszug aus der Dissertat. H. BAR, Techn. Hochschule Karlsruhe 1960. 2) A. G. PERKIN und L. H. HORSFALL, J. chem. SOC. [London] 77, 1311 [1900]. 3) G. CIAMICIAN und P. SILBER, Ber. dtsch. chem. Ges. 32, 861 [1899]. 4) A. G. PERKIN, J. chem. SOC. [London] 103, 1635 [1913]. 5) W.
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