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Beitrag zur analytischen Erfassung der Cholesterylfettsäureester in biologischem Material

✍ Scribed by Swaczyna, H. ;Montag, A.


Book ID
102933412
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1984
Weight
962 KB
Volume
86
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


Es wird ein Verfahren zur direkten Bestimmung von Cholesterylestem in biologischem Material beschrieben. Die Methodik besteht aus der Probenvorbereitung, einer Lipidextraktion mit DichlomethadMethanol, an-schlieBender saulenchromatographischer Isolierung der Cholesterylesterfraktion an wasserhaltigem Kieselgel und der abschlieBenden Bestimmung mittels reverse phase-HPLC in nichtwafirigen Systemen. Alle Verfahrensschritte werden ausfiihrlich diskutiert und abschlieRend iiber die Anwendung der Methode auf natiirliche Substrate berichtet. E i n l e i t u n g Wahrend die Analyse der Verteilung freier Sterine in Olen pflanzlicher Herkunftl oder die summarische Erfassung des freien und des gebundenen Cholesterins in tierischen Substraten' heute kein Problem darstellt, war bislang die Ermittlung der Cholesterylesterverteilung in biologischem Material nur auf indirektem Wege uber die gaschromatographsche Bestimmung der Fettsaureverteilung nach Umsetzung zu den Methylestem moglich:'-'. Kritisch zu bewerten sind hierbei einerseits die Moglichkeit unvollstandiger Umsetzung sowie andererseits die Gefahr der Zersetzung der hochungesattigten Fettsauren. Eine direkte Unterscheidung der Cholesterylester vermeidet zwar diese Nachteile, doch werden aufgrund der geringen Strukturunterschede der Ester sehr hohe Anforderungen an die Trennleistung des chromatographischen Systems gestellt, was auch die bislang geringe Zahl entsprechender Arbeiten erklaren durfte. Die Dhnschichtchromatographie (DC) ansilbemitratimpragniertem Kieselgel trennt lediglich in Gruppen jeweils gleichen Sattigungsgrades" und geniigt damit nicht den gestellten Anspriichen. Auch die direkte Gaschromatographie (GC) der Cholesterylester erschien nach Literaturangaben und eigenen Untersu~hungen~-~" als Bestimmungsmethode ungeeignet. Bei den bislang in der Fachliteratur veroffentlichten HPLC-Systemen zur Trennung von Cholesterylfettsaureestem""' handelt es sich zumeist um reversephase-Trennungen an Octadecylsaulen. I. W Duncan et al." bedienten sich, wie wir selbst ", eines i-PropanoVAcetonitril-Gemisches als Eluens. Allerdings trennten sie nur 4 Cholesterylester, wobei besonders zwischen Cholesteryloleat (C 1811) und Cholesterylpalmitat (C 16) die Auflosung fur eine quantitative Bestimmung kaum ausreichen diirfte. Zudem erschien die Wahl der Detektionswellenlange 3c = 200 nm wegen der in diesem Bereich geringen optischen Durchliissigkeit des Eluens problematisch.

In dem von 0. Helmich et a1.l" beschriebenen MethanoV Aceton-


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