Beitrag zur Alloplastik des Kniegelenkes
✍ Scribed by B. Huke; J. Breitenfelder; A. Rütt
- Publisher
- Springer
- Year
- 1973
- Tongue
- English
- Weight
- 620 KB
- Volume
- 77
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-3916
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✦ Synopsis
The authors discuss the problems of alloplastie of the kneejoint. They report their experienee with implantation of the prothesis of Walldius. They present a woman of 73 years with a very unusual course with an infection whieh at the end made neeessary the amputation. The different and very interesting problems are discussed.
Zusammen/assung. Nicht an Hand unserer 7 guten Ergebnisse bei der Implantation von Kniegelenksendoprothesen, sondern an Hand eines schlechten Operationsergebnisses, das sogar mit der Amputation endete, wollen wir folgende Problematik aufzeigen:
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Nach zunächst sehr schönem Operationsergebnis trat ein Reizzustand des Kniëgelenkes in direktem zeitlichem Zusammenhang mit einer Appendicitis auf; bei dieser Gelegenheit konnten im Kniegelenkserguß Colibakterien nachgewiesen werden. Beim Auftreten einer Pyelonephritis kam es in direktem zeitlichem Zusammenhang zum Nachweis von Bakterien der Pseudomonasgruppe im Punktat des vorher wieder vollkommen reizfreien Knicgelenkes. Es wird die Möglichkeit einer sogenannten Infektarthritis beim operierten Knie als einem Loeus minoris resistentiae erörtert.
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Als weitere Komplikation in diesem Fall zeigt es sich, daß durchaus eine offensichtlich infizierte Kniegelenksprothese bei ihrer beabsichtigten Entfernung dermaßen festsitzt, daß das künstliche Gelenk belassen werden muß; andererseits würde man in diesem akuten Entzündungsstadium mit dem Spalten von Tibia oder Femur ein vergrößertes Operationsrisiko eingehen.
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Von allen bisher angebotenen Prothesenmodellen erscheint uns die Kniegelenksendoprothese nach Walldius vorläufig am einfachsten und damit am sichersten. Wir werden sie so lange benutzen, bis uns ein eindeutig besseres Modell zur Verfügung steht.
Einleitung und Problematik
Nach den Anfangserfolgen bei der prothetischen Versorgung vor allein degenerativ veränderter Hüftgelenke ist der Mut von Operateur und Patient gewachsen, auch einen künstlichen Ersatz abgenutzter Kniegelenke durch Implantation der mannigfaltigen Endoprothesen vorznnehmen bzw. vornehmen zu lassen. Dabei ist zu berücksichtigen, daß das Kniegelenk sogar häufiger als das Itüftgelenk von den degenerativen Veränderungen betroffen ist.
Etwa ~ß°/o der gesamten Bevölkerung leidet an einer schweren oder mittelschweren Gonarthrose [10,24]; für diese Patienten käme also eine Knieendoprothese in Frage.
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