Bakteriologische Untersuchungen an S�uglings-und Kindermilchpr�paraten
✍ Scribed by Bulling, E.
- Book ID
- 104775620
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1959
- Weight
- 374 KB
- Volume
- 82
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2917
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✦ Synopsis
Die Probleme der kfinstliehen S/~uglingsernahrung sind seit vielen Jahrzehnten immer wieder intensiv be~rbeitet worden (JocgIMs; WIS-KOTT U. D~O~SE), wobei jedoeh die hygienisch-bakteriologisehen Gesichtspunkte im allgemeinen hinter den Er6rterungen fiber die zweck-m~13igste Zusammensetzung und ern/ihrungsphysiologische Wsrtigkeit zurfickstanden. Erst durch Untersuehungen yon ROSMMELE wurde die Aufmerksamkeit der Lsbensmittelhygisniker ~uf die Tatsache gelenkt, dat3 S~uglingstroskenmilchpriiparate ohne besondere hygienische Anforderungen oder Prfifungen hergestellt und als pharmazeutisehe Pr/~parate vertrieben werden k6nnen. Im Gegensatz hierzu unterliegt dis vornehmlieh fiir Kinder bestimmte Vorzugsmilch strengen hygienischen Anforderungen in Bezug auf die Gewinnung, Aufbewahrung, den Transport und die bakteriologische Beschaffenheit, welche in Verordnungen der L/inder festgelegt sind. Es mul~ daher als Liieke in den gesetzlichen Bestimmungen angesehen werden, wenn Milch, die zur Ern/~hrung yon S/iuglingen und Kleinkindern in Form yon relativ teuren Troekenmilshpr/tparaten bestimmt ist, keinerlei hygienisehen Anforderungen unterliegt und unkontrolliert als pharmazeutisehes Pr/iparat in den Handel kommt. Die yon der Deutsshen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) ausgearbeiteten Prfifungsvorsshriften ffir Milehpulver (MOHR U. KOE~EN) finden auf diese Priiparate keine Anwendung.
Um einen Eindruck yon der hygienisehen Besehaffenheit solcher S/~ug-lingstrockenmilehpr~tparate zu erhalten, wurden 30 Pri~par~ts in Anlehnung an den yon ROEMME~E vorgeschlagenen Untersuehungsgang geprfift. Die Ergebnisse sind in der Tabelle zusammengefal]~. Pathogene Keime wie Salmonellen, Tb-Bakterien, Brucellen und pathogens Anaerobier konnten in ksinem Falle nachgewiesen werden. Bei der Beurteflung der sonstigen Ergebnisse mul~ zwischen den reinen Sauglingsmilchpr/tparaten (A E) und Kindermflehpr/~paraten (F--H) untersehieden werden. Z. Kinderheilk., Bd. 82 80,
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P2IPEE land den Augenreflex auf den Hals bei Frfihgeburten fiber 1500 g im ersten Vierte]jahr und bei reifen Neugeborenen in den ersten Lebenswochen. Bei Unreifen unter 1500 g land er ihn selten. Er hielt einen guten Allgemeinzustand ffir Voraussetzung und faBte den Reflex als einen Siehernngsreflex