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Auswirkungen des elektrochemischen Probenpotentials auf das SwRK-Verhalten des Duplexstahles X 2 CrNiMoN 22 5 3 in NaCl-Lösung

✍ Scribed by Dr.-Ing J. Vollmar; Prof. Dr.-Ing. E. Roeder


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1994
Tongue
German
Weight
1005 KB
Volume
45
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

Die Potentialabhängigkeit der Schwingungsrißkorrosion (SwRK) wird am stickstofflegierten ferritisch‐austenitischen Stahl X 2 CrNiMoN 22 5 3 (Werkstoff‐Nr. 1.4462) in neutraler 3%iger NaCl‐Lösung bei Raumtemperatur untersucht. Geprüft werden dabei sowohl ungekerbte als auch gekerbte (α~k~ = 2,0) Proben unter Zug‐Schwell‐Beanspruchung mit einer Belastungsfrequenz von 25 Hz bis zu einer Grenzschwingspielzahl von 10^7^.

Durch eine potentiostatische Versuchsführung läßt sich die Lebensdauer bzw. der ertragbare Spannungsausschlag deutlich erhöhen. Dabei wird sowohl für geeignete kathodische (−300 mV~SHE~) als auch anodische (+ 700 mV~SHE~) Polarisierung der Proben der korrosionsbedingte Festigkeitsverlust von etwa 22% gegenüber Luft nahezu kompensiert. Für glatte Proben kann mit ermittelten Schwingfestigkeitswerten von 500 N/mm^2^, bzw. 510 N/mm^2^ sogar die Luft‐Dauerfestigkeit von 490 N/mm^2^ geringfügig übertroffen werden.

Begleitende elektrochemische Messungen des Polarisationsstromes liefern in Form eines ausgeprägten Stromanstieges ein eindeutiges Indiz für die Entstehung und den Fortschritt des Ermüdungsrisses. Die günstigeren SwRK‐Eigenschaften bei den ausgewählten Schutzpotentialen werden durch ESCA‐Analysen der vorliegenden Passivschichten bestätigt. Diese zeigen erhöhte Gehalte an bestimmten Legierungselementen sowie eine unterschiedliche Schichtdicke in Abhängigkeit vom Probenpotential.


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## Abstract Das dynamische Verhalten des stickstofflegierten ferritischaustenitischen Stahles X 2 CrNiMoN 22 5 3 wird durch Variation der Probengeometrie in einem weiten Bereich des Kerbfaktors (α~k~ = 1,0 bis 3,9) eingehend untersucht. Dazu werden für vier unterschiedliche Kerbformen jeweils reine