Aufprägung von Molekular-Information auf Harz-Oberflächen und Prüfung einer mehrzähnigen Prägung mit einzähnigem “Gast”
✍ Scribed by Bogislav Rackow; Dietmar Süussenbach
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 2010
- Weight
- 261 KB
- Volume
- 7
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2402
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✦ Synopsis
Da DMFA als Losungsmittel mit einer relativ hohen Dielektrizitatskonatante ( E = 37,7) interessant ist, wurden die Mischungsenthalpien mit einigen anderen, zur H-Briickenbildung befahigten Komponenten gemessen. Apparativ bestanden die gleichen Voraussetzungen wie in [l]. Bei 20 "C wurden die Mischungsenthalpien mit MeOH, EtOH und Monomethylformamid (MMFA) kalorimetrisch bestimmt. Die MeBwerte (Bild 1) lassen sich gut durch die Gleichung H E = z(1z) [b + (2s -1) c + (2% -1)2d + (2sl ) 3 e ] (z = xDMFA) wiedergeben. Die Konstanten sind in Tab. 1 zusammengestellt. Damit ergeben sich die in Tab. 2 angegebenen Losungsenthalpien (gerundet) fur unendliche Verdiinnung. Aus iiber Fliissigkeits-Dampf-Gleichgewichtsmessungen gewonnene GE wurde beim System DMFA-MeOH [2] bei70 "C HE zu -56 J Mol-I bei x = 0,5 berechnet. Der Wert steht im Einklang mit Messungen von Quitzsch [3J Er weist auf C; > 0 hin, was ein Hinweis auf eine spezifische Wechselwirkung ware. Diese wird offensichtlich bei ROH mit groDeren Alkylgruppen vollig durch die Entassoziation iiberdeckt. Beim System Et,NH-DMFA wurde H E fiir z = 0,5 bei 20 "C, 25 "C und 45 "C gemessen. Tab. 3 zeigt die Ergebnisse. Der Wert von C," mit -9 bis -8 J Mol-l grd-l weist auf eine nicht spezifische Wechselwirkung hin. Die Mischungsenthalpie mit Wasser bei 25 "C betriigt + 2310 J Mol-1 (z = 0,5) nach GeZZer [4].