𝔖 Bobbio Scriptorium
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Aufbereitung von Lokomotiv-Speisewasser

✍ Scribed by J. Leick


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1950
Tongue
German
Weight
573 KB
Volume
1
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Anzustreben isr, dai3 im Speisewasser standig eine stark s a u c r s t o f f z e h r e n d w i r k e n d e chemische S u b s t a n z zugegen ist. Am geeignetsten ist das von Zimmermann in den Kessellbetrieb eingefuhrte Hydrazin. Da im Augenblick die Verwendung des Hydrazins von dcr Besatzungsmachten untersagt ist, mu8 nach einer aiideren gehgneten Verbindung Umschau gehalten werden. Es liegc nahe, das A m m o n i u m s u 1 f i t heraniuziehen. Bei gleichzeitiger Gegenwart von A m rn on i 1% m 11 y d c o x y d durfte das Ammoniumsulfit durch-au5 ein guter Ersatz fur das Hydrazin sein. Einc reduzierend wirkend chemische Substanz, die allgemein zuganglich isr, wird auch beim Abstellen der Bensonkesse! dringend benotigt. Stillstehende Kessel sicd in starkem Maf3e der Gefahr unterworfen, dai3 Sauerstoffeinbruche stattfinden, die zu Korrosionen fuhren. konnen auch dann folgenschwer sein, wenn sie nur eine geringe Ausdehnung angenommen haben, weil sie bei dem wieder angefahrenen Kessel die Dampfspaltung aus den schon erorterten Griinden fordern konnen. Auch zum Diese S t i 11 s t a n d s k o r r o s i o n e n Schutz vor Stillstandskorrosicen miiflte ein ammoniakalisches ammonsulfithaltiges Kondensat verwendbar G n . Die strengen Anforderungen an das Kesselwasser, wie sie in Zahlentafel z zum Ausdruck kommen, werden immer dann notwendig sein, wenn die ublichen, nur warmfescen Kesselbaumaterialien verwendet werden. Von diesen strengen Anforderungen an das Spcisewasser fur Bensonkessel kann dann abgegangen werden, wenn namentlich die letzten Pakete des Strahlungsteiles und der Obergangsteil aus ausreichend Cr-legiertem Material ausgefiihrt sind. Die notwendige Wa r m f e s t i g k e i t mui3 naturlich erhalten bleiben. Es mu13 fur diese Kesselpartien ein B a u m a t e r i a 1 verwandt werden, dessen Temperaturpunkt fur den Reaktionsbeginn rnit Wasserdampf wesentlich hijher liegt als h i Molybdanstah! rnic 0,35 % Mo und O , I Z 5% C. Der Mo-Stahl als Baumaterial fur Bensonkessel liegt nahe an seiner kritischen Grenzc, die das Ende seiner Verwendbarkeit anzeigc. Um ihn dennoch als Baumaterial einzusetzen, muR das Speisewasser den strengsten Anforderungen en tsprechen.


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