[Au(C6F5)3(PPh2H)]: eine Vorstufe zur Synthese von Phosphanidogold(III)-Komplexen
✍ Scribed by M. Carmen Blanco; Eduardo J. Fernández; Peter G. Jones; Antonio Laguna; José M. López-de-Luzuriaga; M. Elena Olmos
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1998
- Tongue
- English
- Weight
- 94 KB
- Volume
- 110
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
In den letzten Jahren ist eine reichhaltige und faszinierende Chemie der phosphanidoverbrückten Übergangsmetallkomplexe der Gruppen 9 und 10 entwickelt worden. [1] Bei Goldverbindungen dieses Typs wurden dagegen seit der Synthese von [AuPPh 2 ] n 1976 durch Puddephatt und Thompson [2] wenig Fortschritte gemacht; es sind lediglich einige wenige Au I -Spezies mit PR 2 H- [3] und PR À 2 -Liganden [2±4] bekannt. Mit nur einem Komplex, dem zweikernigen [Au 2 Me 4 (m-PPh 2 ) 2 ], [2] gibt es noch weniger Au III -Verbindungen dieser Art. Versuche, Au III -Komplexe mit PPh 2 H zu synthetisieren, führten zur Reduktion der Au III -Zentren. [3a] Wir konnten nun den stabilisierenden Effekt von Pentafluor-einem neuen Licht erscheinen lassen. Die Vereinigung dieser Konzepte führt zu einer Methode zur kontrollierten heterogenen Kristallisation, deren Ergebnis sich deutlich von den Produkten der Kristallisationen auf planaren Templaten unterscheidet. Dabei befinden sich die Kristallisationskeime in Lösung und sind somit vollständig benetzt. Laut der klassischen Kristallisationstheorie sollten sie sich deshalb wie homogene Keime verhalten [20] ± dies kann aber den mikroskopischen Aufnahmen nach nicht der Fall sein. Die hier vorgestellten Beispiele zeigen, daû es möglich ist, maûgeschneiderte nanoskopische Kristallkeime herzustellen und sie zur kontrollierten Kristallisation zu verwenden.
Experimentelles
Goldkolloide (Durchmesser ca. 5 nm) wurden in einem Zweiphasen-System (Toluol-Wasser) nach Literaturangaben hergestellt. [11,12] Die organische Phase wird abgetrennt und mit einer Lösung von p-Sulfanylphenol in Toluol versetzt, dadurch fallen die Goldkolloide aus. Oberflächenplasmonenspektroskopische Untersuchungen belegen die Bildung einer dichtgepackten Monoschicht von p-Sulfanylphenol auf Goldoberflächen. Versuche, die 2D-Struktur von p-Sulfanylphenol-SAMs auf Gold/Glimmer-Substraten durch Rasterkraftmikroskopie aufzuklären, scheiterten an der hohen Acidität der phenolischen Hydroxygruppen. Es ist auch möglich, daû die p-Sulfanylphenolmoleküle wegen ihrer kurzen Kettenlänge keine kristalline Monoschicht bilden. Das Präzipitat wird gewaschen und getrocknet, bevor es in 10 mm Calcium-oder Strontiumchloridlösungen, die mit NaOH auf pH 12 ± 13 eingestellt wurden, aufgelöst wird. Hohe pH-Werte werden benötigt, um die Kolloide vollständig in eine homogene Lösung zu bringen. [13] Die Kristallisation der Carbonate wird in einem geschlossenen Exsiccator durch die langsame Diffusion von CO 2 eingeleitet, das aus festem (NH 4 ) 2 CO 3 vom Boden des Exsiccators freigesetzt wird. Nach 48 h wird das entstandene Calciumcarbonatpräzipitat, das auf Objektträgern gesammelt wurde, mit N 2 getrocknet; die Glasträger werden zerteilt und mit leitfähigem Kohlenstoffkleber auf REM-Probenhaltern aus Aluminium befestigt. Vor der Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop werden die Proben in einem Argonplasma mit Gold beschichtet.
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