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Assoziationsgleichgewicht und kettenstatistik bei der H-brücken-assoziation von N-methylacetamid in tetrachlorkohlenstoff

✍ Scribed by Hummel, Helmut ;Bonart, Richard


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1985
Weight
444 KB
Volume
186
Category
Article
ISSN
0025-116X

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


We have shown by a band separation technique that the IR spectrum of N-methylacetamide in CCh-contains four absorption bands in the a i d e I region. Three of themare assigned to CO groups of trans and ck monomers and free end-groups of associates, respectively. The fourth band stems from associated CO groups. In the NH-region only two bands, due to free and associated NH groups, are detectable. The findings can be explained in terms of intra-and intermolecular interactions. The equilibrium association constants are discussed, and it is shown that the length distribution of the associates does not follow the Schulz-Flory law.

Einfiihrung

Die Selbstassoziation von N-Methylacetamid (NMA) in Tetrachlorkohlenstoff (CCl,) hat Modellcharakter fur native und synthetische Polymere mit Peptidbindungen '). So wird beispielsweise der Grad der H-Brucken-Assoziation in segmentierten Polyurethanen als MaB fur die Segregation der harten und weichen Segmente disku-tiert2), um ein vertieftes Verstwdnis fur das elastische und thermomechanische Verhalten des Materials zu gewinnen. Ausgangspunkt hierfur ist das IR-Spektrum der betreffenden Substanzen. Da sich die relevanten IR-Banden uberlappen, mu13 eine (oft problematische) Bandenseparierung durchgefiihrt werden3t7). Wir haben uns deshalb zunachst der H-Brucken-Assoziation in NMA'.4) zugewandt, um einige grundlegende Vorfragen zu klaen. Die uns letztlich interessierenden segmentierten Polyur-ethane2s5) wollen wir erst im AnschluR daran untersuchen.

Der Amid-I-Bereich von in CCl, gelostem NMA umfaJ3t insgesamt vier Banden bei 1697 cm-', 1688 cm-', 1677 cm-' und 1655 cm-' a, also nicht nur zwei fie eine fur assoziierte und nicht-assoziierte CO-Gruppen), wie teilweise angenommen wird. Dies hat uns veranlaflt, neben der trans-auch die ck-Konformation des NMA-Molekuls8) zu diskutieren, die offensichtlich durch den partiellen Doppelbindungscharakter der C-N-Bindung stabilisiert wird. Hiervon ausgehend fuhren wir die Bande bei 1655 cm-' auf assoziierte, die drei anderen Banden dagegen auf nicht-assoziierte CO-Gruppen, namlich auf cis-und trans-Isomere sowie auf lineare Assoziate zuruck (Abb. I), deren Endgruppenkonzentration in Ubereinstimmung mit dem experimentellen Befund mit der Gesamtkonzentration zunachst ansteigt, um anschlierjend wieder abzufallen (Abb. 2). Es ergeben sich jedoch Diskrepanzen gegenuber der Schulz/ 0025-1 16)</85/%03.00


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