Arsen-Immissionen und deren Auswirkungen auf die Biosphäre
✍ Scribed by Dässler, H.-G. ;Auermann, E. ;Börtitz, S.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1982
- Tongue
- English
- Weight
- 540 KB
- Volume
- 26
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Abstract
In der DDR sind die Arsen‐Immissionen in der Umgebung metallurgischer Betriebe auf ein Minimum zurückgegangen; noch nicht abgebaut ist in einigen Fällen die dortige Bodenkontamination. Mit Hilfe eines umfangreichen Untersuchungsprogrammes konnte im Einwirkungsbereich eines Arsenemittenten gezeigt werden, daß trotz erheblicher Unterschreitung des MIK~D~‐Wertes (Maximale Immissionskonzentration, Dauergrenzwert) für Arsen im Aerosol eine Arsenaufnahme des Menschen über die Nahrungskette infolge erhöhter Arsenanteile im Sedimentationsstaub möglich sein kann.
Neben lokalen Emissionsquellen (z. B. Buntmetallhütten und Phosphatwerke) verdient die großräumige Belastung der Luft mit Arsenspuren aus Kraftwerksexhalaten zunehmende Beachtung. In industriellen Ballungsgebieten, aber auch in Gegenden mit intensiver landwirtschaftlicher und gartenbaulicher Nutzung, sind Kontrollen von Luft, Boden und pflanzlichen Futter‐ bzw. Nahrungsmitteln zu empfehlen.
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