Arbeiten zur Chromatographie von Epoxydverbindungen. I. Das Verhalten von Epoxydverbindungen beim Chromatographieren und ihr Nachweis auf dem Papier
✍ Scribed by W. Schäfer; W. Nuck; H. Jahn
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1960
- Tongue
- English
- Weight
- 538 KB
- Volume
- 11
- Category
- Article
- ISSN
- 1615-4150
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Abstract
Das Verhalten von Epoxydverbindungen (Epichlorhydrin, Glyzidol sowie verschiedener Mono‐ und Bis‐Glycidäther) bei der Papierchromatographie und insbesondere ihr Nachweis auf dem Papier wurde untersucht. Epichlorhydrin und Alkyl‐monoglycidäther von C~1~ bis C~6~‐Alkoholen verdunsten zu schnell vom Papier und lassen sich daher nicht direkt chromatographieren.
Schwerer flüchtige hydrophile Epoxydverbindungen können mit Petroläther‐n‐Propanol‐Wasser (1:7:2) bzw. Petroläther‐Methanol‐Wasser (2:1:1) chromatographiert werden.
Höhere Bis‐glycidäther sind bereits zu hydrophob und laufen auf nicht vorbehandeltem Papier in allen Fließmittelsystemen an der Front mit.
Der Nachweis von Epoxydverbindungen auf dem Papier mit Na‐Thiosulfat/Bromthymolblau bzw. nach Umwandlung auf dem Papier in γ‐Oxyamine mit Ninhydrin ist ziemlich unempfindlich (Nachweisgrenzen 150 bis 300 bzw. 50 bis 100 μg). Es ist daher zweckmäßiger, die Epoxydverbindungen in Form leicht nachweisbarer, schwerflüchtiger Derivate zu chromatographieren.