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Arbeit und Leben von Arthur Stoll

✍ Scribed by Leopold Ruzicka


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1971
Tongue
German
Weight
973 KB
Volume
54
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Richard 14fillstutter gehalten wurden. Willstutter war vorher ausserordentlicher Professor am chemischen Institut der Miinchner Universitat, das unter der Direktion des eigenmachtigen l ) und beriihmten Professors Adolf v o n Baeyer stand. Der Eindruck Willstatter's auf den jungen Stoll war so stark, dass er sich zum Studium der Chemie entschied ; er konnte aber als Nebenfacher Botanik und Geologie waihlen. Willstatter schreibt in seinen Memoiren2) (S. 162), er habe Stoll bei der Elementaranalyse kennengelernt, wobei er sein Vertrauen und seine Zuneigung gewonnen hatte. Bald hatte er Stoll in sein Privatlaboratorium aufgenommen zur Ausfiihrung der Diplom-und Doktorarbeit, deren Titel lautete (tuber Chlorophyllase und Chlorophyllide)). 1911 wurde Stoll zum Dr. sc. nat. promoviert. Chlorophyll. Willstutter hatte von 1906 ab seine bekannten Pionierarbeiten uber damals noch fast unberuhrte Gebiete der Pflanzenfarbstoffe begonnen : den grunen Blattfarbstoff Chlorophyll, die gelben und orangeroten Carotinoide, die blauen und roten Bluten-und Beerenfarbstoffe Anthocyane. Begonnen wurden die Arbeiten auf den drei Teilgebieten in der angegebeneii Reihenfolge. Stoll blieb bis ans Ende der Willstatter'schen Chlorophyllperiode (1917) sein wichtigster Mitarbeiter auf diesem Teilgebiet. Es war dies eine sehr fruchtbare und ideale Zusammenarbeit, die beide Z. B. solange er an cler Macht war, durfte keine Professur fur physikalische Chcniie in Bayern etabliert werden.


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