Apparatefestigkeit – eine bestimmende Größe im Sicherheitskonzept von Chemieanlagen
✍ Scribed by Prof. Dr.-Ing. Eckart Weiss; Dipl.-Ing. Harald Joost; Dipl.-Ing. Jürgen Rudolph
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1996
- Tongue
- German
- Weight
- 623 KB
- Volume
- 68
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
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✦ Synopsis
Im Bereich der Anlagensicherheit konnen folgende Erfahrungssatze fixiert werden: Es ist unumstritten, daR die Auslegung von Anlagenkomponenten mit ausreichender Festigkeit integraler Bestandteil der Anlagensicherheit ist. Es ist nicht immer garantiert, ob zum Zeitpunkt X fur die jeweiligen Betriebsbedingungen die Sicherheit ausreicht. Festigkeitsanalysen sind ein probates Mittel, um das Sicherheitsrisiko von Anlagenkomponenten einzuschatzen, weil sich mit den heutigen Moglichkeiten zu vergleichsweise uberraschend konkreten Ergebnissen fiihren. Hier ist nicht ein allgemeingiiltiger, sondern der qualifizierte, punktuelle Nachweis gemeint.
1 Sicherheitskonzept von Chemieanlagen aus der Sicht der Apparatefestigkeit
Die Anlagensicherheit hat viele Aspekte. Als gewichtig erscheinen [l-31:
nichtanlagenspezifische, stoff-und verfahrensbezogene Aspekte anlagenspezifische Aspekte spezielle Aspekte des konstruktiven Explosionsschutzes Der erstere bezieht sich stark medienorientiert auf integrierte, sicherheitstechnische Analysen ohne detaillierte Einbeziehung der Apparatekomponenten. Die Anlage wird als sicher ausgelegtes Systemvorausgesetzt, was fiir die zugrundegelegten Auslegungsparameter auch weitgehend korrekt ist. Die anlagenspezifische Gefahrdung wird im allgemeinen durch die ProzeRleit-und herwachungssysteme, durch den Aktualisierungsstand wiederkehrender Priifungen bei uberwachungsbediirftigen Anlagen sowie durch MaRnahmen bei spontan auftretenden Schaden wie Undichtheiten und Korrosionsproblemen ermittelt. * Erweiterte Fassung eines Vortrags von E. WEIS5 anlaRlich der DECHEMA-Jahrestagung. 21./23. Mai 1996 in Wiesbaden.
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