## Abstract Die Beständigkeit des Stahls gegen Korrosion durch Wasserstoff hängt vor allem mit der Stabilität der Eisencarbide zusammen. Auf Grund der theoretischen Annahmen über den Einfluß der Legierungselemente auf die Eigenschaften der Stäble hinsichtlich der Kohlenstoffbindung im Stabl und der
Anwendungsgrenzen für Stähle in Kontakt mit Wasserstoff
✍ Scribed by G. A. Nelson
- Book ID
- 102935639
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1963
- Tongue
- German
- Weight
- 591 KB
- Volume
- 14
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
Die verhältnismäß hohen Partialdrucke des Wasserstoffes, wie sie in der katalytischen Reformierung von Benzin, in der hydrierenden Entschwefelung von gekrackten Erdölfraktionen und in der Ammoniak‐Synthese zur Anwendung gelangen, machen eine Bestimmung der zulässigen Anwendungsgrenzen für Stähle, die bei der Errichtung von Vetriebsanlagen verwendet werden, notwendig. Wasserstoff ist unter normalen Bedingungen praktisch unwirksam gegen Kohlenstoffstahl, aber bei hohen Temperaturen und Drucken wirkt er korrodierend. Unter den letzteren Bedingungen bildet sich atomarer Wasserstoff, der in den Stahl hineindiffundiert. Wenn dieser Wasserstoff mit Eisencarbid reagiert, bildet sich Methan, das nicht aus dem Stahl hinauswandern kann. Hobe Innendrucke entwickeln sich, die allmählich von einer solchen Größenordnung sind, daß der Stahl an seinen Korngrenzen Risse aufweist.
Im hoben Temperatur‐Druck‐Bereich wird Wasserstoffkorrosion dadurch vermieden, daß man Carbidstabilisierende Elemente, wie Molybdän, Vanadium, Titan, Chrom oder Woldfram hinzufügt. Diese Mitteilung beschreibt die praktischen Anwendungsgrenzen fü Kohlenstoffstahl und eine Reihe handelsüblicher Chrom‐Molybdän‐Stähle in Kontakt mit Wasserstoff. Die Wirkung von Spuren legierender Elemente auf die Verhinderung von Wasserstoffkorrosion wird auch behandelt. Inkubationsperioden, bevor der Wasserstoff den Kohlenstoffstahl angreift, sind in einer Tabelle niedergelegt.
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