Anwendung eines Lichtrelais zur Motilitätsmessung kleiner Labortiere
✍ Scribed by D. Svorad; L. Kohout
- Book ID
- 104740159
- Publisher
- Springer
- Year
- 1959
- Tongue
- English
- Weight
- 183 KB
- Volume
- 269
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Die Motilität kleiner Labortiere setzt sich aus Lokomotionsbewegungen zusammen, die zu einer Lageveränderung des Tieres von einem Ort zum anderen führen, und ferner aus kleinen, auf der Stelle erfolgenden Bewegungen (Kratzen, Waschen und ähnliche). Zum Zweck ihrer Messung wurden verschiedene Geräte entwickelt (Übersicht in 1,s,4,6-%m), die im Grunde genommen Varianten der Methode des sogenannten Zitter-käfigsS, l° (,suspended-floor technique"; hierher gehören einerseits die ù stability-type aetivity recorders ''~ und andererseits auch die ,Käfig-Hebel-Ruß-Trommelmethode"), oder der Methode der Lauftrommel (ùactivity wheel"7, s) sind. Die Zitterkäfigmethode bietet größere Möglichkeiten, denn durch sie ist es möglich, außer der Lokomotionsaktivität (die auf der Lauftrommel als einzige gemessen werden kann) auch kleine Bewegungen zu messen. I h r Itauptproblem ist eine empfindliche Umsetzung jeder Frequenz und Amplitude des schwingenden Käfigs auf die korrespondierenden Bewegungen des l~egistrierungstefls des Geräts. Für diesen Zweck hat sich die Anwendung eines Liehtrelais bewährt, mit dem --wenn m a n mit einem homogenen Tiermaterial und unter streng konstanten Umwelteinflüssen arbeitet --ziemlich gut reprodnzierbare Versuchsergebnisse mit auffallend kleiner Fehlerbreite erzielt werden können.
Bei der Konstruktion des Geri~ts wurde eine Photozelle Philips T 3512 verwendet. Sie ist eine auf rotes und besonders infl'arotes Licht empfindliche Vakuumphotozelle. Ihre Empfindlichkeit betri~gt 19#A/lm bei 100 V. Der maximale Kathodenstrom ist 3 #A. Der Verstärker ist mit einer Pentode des Typus EF 6 bestückt. Die Photozelle ist zwischen der Anodenstromzelle und dem Steuergitter der Elektronenröhre eingeschaltet. Darch eine Veri~nderung der Belichtung der Photozelle andert sich ihr K~thoclenstrom. In der Anode der Elektronenröhre ist ein polarisiertes l~el~is mit Stromempfindlichkeit etwa 2,5 ~iltiamp. eingeschaltet. Das Bclais beherrscht einen Telefonz~hler. Der Arbeitspunkt des Verstärkers wird durch die Veränderung des Widerstandes in der Kathode und im Schirmgitter verändert.
Um ein l~egistrieren der Bewegung des aktographischen K~figs in horizontaler als auch in vertikaler Ebene zu ermöglichen, wurde eine punktförmige Lichtquelle
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