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Anwendung der kontinuierlichen Thermodynamik auf das Verdampfungsgleichgewicht

✍ Scribed by Margit T. Rätzsch; Horst Kehlen


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
2010
Weight
718 KB
Volume
23
Category
Article
ISSN
0044-2402

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✦ Synopsis


Die thermodynamische Behandlung des Verdaiiipfnngsgleicligewichtes bildet die Grundlage zur Berechnung der Destillationskolonnen in der chemischen Industrie. Viele indust,riell wichtigen Mischungenwie Erdol tnid besonders seine hijheren Fraktionenoder komplexe Mischungen von Olefinen oder Alkoholen enthalten eine groae Zahl von chemisch sehr ahnlichen hfolekiilarten. Bei solchen Mischungen ist es schwierig oder praktisch nnnioglich, die einzelnen Molekiilarten analytisch zu bestimmen. Die Molenbriiche, welche die Basis der thermodynamischen Brhandliing bilden, sind dann unbekannt. In diesen FIllen wird eine kontinuierliche Verteilungsfunktion, z. B. die wahre Siedekurve, 7x1' Charakterisierung benutzt. Damit ergibt sich ein Widerspruchzwischen der kontinuierlichen Beschreibung der Zusammensetzung und den gewohnlichen thermodynamischen Beziehungen, die auf den Molenbriichen individueller Komponenten basieren. Gewohnlich wird dieser Widerspruch durch eine willkiirliche Aufspaltung der kontinuierlichen Verteilung in Pseudo-Komponenten oder dnrch Einfiihrung sogenannter Schlussel-Iiomponenteri ubemunden. In vorangegangenen Arbeiten [1]-[4] entwickelten die Antoren eine Methode zur Ubenvindung des Widerspruchs auf die entgegengesetzte Weise : Die chemische Thermodynamik wird in eine Form gebracht, die auf einer kontinuierlichen Verteilungsfiinktion stat,t der Molenbriiche individueller Komponenten beruht. I n der vorliegenden Arbeit wird diese kontinuierliche Thermodynamik anf das Verdampf ungsgleichgewicht mgewendet.


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