Antiseptische Eigenschaften der Parfumöle
✍ Scribed by Schweisheimer, W.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1959
- Weight
- 322 KB
- Volume
- 61
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
kleinere Mengen eines Mineralols (mit hoher Viskositit) verwendet, um ein Gleitmittel beim Auftragen des Lippenstiftes zu erhalten und um den Glanz des aufgetragenen Films zu erhohen. Solche Zusatze reduzieren jedoch die Haltbarkeit der Lippenfilme.
Wie J. Kalish ausfiihrt, werden neuerdings weitere Ole im Hinblick auf ihre Losungsfahigkeit fur Eosin und Eosinfarbstoffsauren (bromo acid) ausgewahlt. Von Lower wurde die Verwendung von Tetrahydrofurfurylestern vorgeschlagen, da diese bis zu 28Vo Eosinfarbstoffsauren zu losen vermogen. Der freie Alkohol lost etwa 22 O/o der Farbe, Ricinusol etwa 1 O/o. Die Loslichkeit von Eosinfarbstoffsauren in Lauryl-, Myristyl-und Stearylalkoholen, in Athylstearat und -oleat, in Myristinsaure und Cacaobutter liegt unter 1 O/o. Oleylalkohol lost etwa 1 V o der Farbe und gibt dem Lippenstift Glanz. Die Losungsfahigkeit in Polyathylenglykol kann bis zu 10 bis 12 O/o betragen. Weitere Losungsmittel sind Polypropylenglykol und Polyathylenglykolester. Die Lippenstifte, die z. 2. im Handel sind, besitzen unterschiedliche Schmelzpunkte. Im allgemeinen wird von den Sachverstandigen ein Schmelzpunkt von 55O C empfohlen. Lippenstifte, die einen solchen Schmelzpunkt haben, besitzen bei gemai3igten Temperaturen eine gute Konsistenz; in kalteren Gegenden sind sie nicht zu steif, im warmen Klima nicht zu weich. Die folgenden Rezepte von Lippenstiften wurden von W . R. Keithler als besonders geeignet empfohlen: Bestandteile Prozentgehalt Lippenstift Nr. 1 Glyceryl-monostearat
40.0 Ricinusol 35.0 Isopropylmyristat 9.0 Petrolatum 4.0 Carnaubawachs 4.0 Eosinfarbstoff saure 2.0 FarbIadc 5.0 Lippenstift N r . 3
Gereinigtes Schmalz
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