𝔖 Bobbio Scriptorium
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Anstrich- und rostschutzgerechte Gestaltung der Konstruktion. Der Rostschutz beginnt am Reißbrett

✍ Scribed by K. A. van Oeteren


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1958
Tongue
German
Weight
923 KB
Volume
9
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

Zu vermeiden sind unzugängliche Ecken und schmale Fugen. U‐Eisen und Winkeleisen sollen mit der Öffnung nach unten angeordnet werden, um Wassersäcke zu vermeiden. Anstrichtechnisch mangelhaft sind auch spitze Winkel und schwer zu reinigende Anschlüsse bei Gittermasten, Rohrbrücken und Stützen. Geschweißte Konstruktionen sind den genieteten vorzuziehen, Rohrkonstruktionen solchen aus Profileisen. Waagerechte Flächen sind durch Wasseransammlungen, Staub‐ und Rußablagerung und Bildung von Moospolstern gefährdet. Bei Eisenbahnbrücken sind Rauchgase durch Holzschilder abzuwehren. Nietstellen und Fugen sind gut zu verkitten, Trägerfüße sind zweckmäßig nicht einzubetonieren. Durch Aufhängevorrichtungen für die Rüstung kann der Erneuerungsanstrich verbilligt werden. Bei Brücken sind stationäre Wagen zur Befahrung der Unteransicht am Platze. Verdeckte Träger sowie sich überdeckende Laschen und Knotenbleche müssen den endgültigen Anstrich vor der Montage erhalten.

Geschweißte Konstruktionen haben gegenüber genieteten den Vorteil, weniger Ansatzpunkte zur Rostbildung zu bieten, während im besonderen Nietköpfe häufig Ausgangspunkte vorzeitigen Rostens sind.