Annual Review of Nutrition, Vol. 8, 1988. Herausgegeben von R. E. Olson, E. Beutler und H. P. Broquist. 629 Seiten. Annual Review Inc., Palo Alto, California, 1988. Preis: 41,— $ (U.S.A. und Canada 37,— $)
✍ Scribed by Haenel, H.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1989
- Tongue
- English
- Weight
- 201 KB
- Volume
- 33
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
cytenernahrung, Geruchsempfindung u. a. Die Forschung auf dem Gebiet der Geruchsempfindung erweitert das Verstandnis bezuglich der Kopplung von Stimulus und Reaktion in chemosensorischen Zellen. Beziehungen zwischen fetalem Stoffwechsel, diaplacentarem Transport, mutterlicher Ernahrung und Unterernahrung werden behandelt. Die aus der Nahrung erforderlichen energetischen Kosten fur die Lactation sind beim Menschen weitaus geringer als bei anderen Saugern; das hangt weniger rnit der Energiegewinnung ausdem Korperfett der Mutter als mit energiesparenden Stoffwechselmechanismen (Grundumsatz, Thermogenese), rnit geringerer korperlicher Aktivitat und der relativ geringeren Energiebelastung zusammen. Dementsprechend seien die Einflusse von maBigem Energiemangel nicht dramatisch; gegeniiber der Bedarfsempfehfung von 12,3 MJ taglich werden tatsachlich im Durchschnitt weniger als 10 MJ verzehrt. Es werden die epidemiologischen Beziehungen zwischen Alkohol und Krebs dargestellt, und zwar insbesondere die cocancerogenen Aktivitaten des Alkohols zum Rauchen rnit Auswirkungen auf die Haufigkeit des Krebses von &ophagus, Magen, Leber, Rectum, Pankreas, der Lungen und der Brust. Im Tierversuch werden Zusammenhiinge zwischen unterschiedlichem Ernahrungsstatus, Insulinrezeptoren und zellularmetabolischer Reaktion auf das Insulin untersucht. Beziehungen zwischen Nahrungsfett und Krebsrisiko stellen sich als durchaus differenziert und vielfach unbekannt dar. Neue Hinweise zeichnen sich ab, z. B. die Reduzierung eines Krebsrisikos durch Kombination von Nahrungsfaktoren, durch Hemmungseffekte korperlicher Bewegung, durch n-3 Fettsauren, durch synergistische Wirkungen verschiedener Krebsinhibitoren. Zum Ballaststoffverzehr wird ein Verhaltnis unloslicher zu loslichen Verbindungen von 3: 1, als Menge 20-35 g taglich oder 10-13 g/IOOO kcal empfohlen. Es wird als normaler physiologischer ProzeB angesehen, daB geringe Mengen intakter (antigener) Proteine standig persorbiert werden. Die moglichen klinischen Konsequenzen bei ubermaBiger Aufnahme oder bei iiberempfindlichen Personen werden diskutiert. Vitamin E spielt eine essentielle Rolle beziiglich der Struktur und Funktion des menschlichen Nervensystems und der Muskulatur ; die klinischen Konsequenzen eines Vitamin-E-Mangels werden angesprochen. Vitamin D wird als einzigartiger Vitamin/Hormon-Wirkstoff beschrieben. Zu der bekannten Umwandlung von D-Vorstufen unter dem EinfluB von Sonnenlicht wird als neue Kenntnis hinzugefugt, daB bei iibermaBiger Sonnenbestrahlung das Provitamin D, zu biologisch inaktiven Verbindungen abgebaut wird. Bei alteren Menschen sol1 es unter Vitamin-D-Mange1 zu Knochenschaden kommen. Es wird die fundamentale Rolle des Mg im Stoffwechsel, seine Wechselbeziehungen mit anderen Elektrolyten, Hormonen, Vitamin D, Knochenfunktion u. a. dargestellt, eine ganze Reihe klinischer Zustande wird rnit einem Mg-Mangel in Zusammenhang gesehen; andererseits sei eine Hypomagnesamie bei einer (USA-)Durchschnittsbevolkerung von der Kindheit bis zum Alter ganz ungewohnlich. Vitamin-B,-Mangel ist nach wie vor ein wesentliches Problem der Weltgesundheit : Viele neurochemische Veranderungen und strukturelle Scha-
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