## Abstract Durch elektrometrische Titration an der Glaselektrode wurden analytische Bestimmungen des Ameisensäuregehalts in methanolhaltigen, wässerigen Formaldehydlösungen durchgeführt und die Titrationen zur Wahl eines geeigneten Farbindikators ausgewertet. Da bei zeigte sich erwartungsgemäss, d
Angenäherte, spektrographische Bestimmung der Hydratationsgleichgewichtskonstanten wässriger Formaldehydlösungen
✍ Scribed by R. Bieber; G. Trümpler
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1947
- Tongue
- German
- Weight
- 345 KB
- Volume
- 30
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Das so gewonnene Bild ware noch zu vervollstandigen durch ein Studium der Stereochemie des Kohlenstoffgerustes, woruber wir in einer spateren Abhandlung berichten werden. Der Rockefeller Foundation in New York danken wir fur die Unterstiitzung dieser Arbeit. Organisch-chemisches Laboratorium der Eidg. Technischen Hochschule, Zurich. 231. Angenaherte, spektrographisehe Bestimmung der Hydratationsgleiehgewiehtskonstanten wassriger Formaldehydlosungen von R. Bieber und G. Triimpler.
(6. IX. 47.) I n den fur polarographische Zwecke geeigneten, wa,ssrigen Formaldehydlosungen mit einer kleineren Konzentration als 1-m. liegt iiach Angaben von Auerbach und Barrschalll) (kryoskopische Messungen), flchou2) (ultraviolettspektrographische Messungen), Hibben3) (Raman-Spektren wassriger Formaldehydlosungen) u. a. praktisch aller Formaldehyd in hydratisierter Form als Methylenglykol CH,( OH), vor. Wahrend fur andere aliphatische Aldehyde, die mit Wasser ebenfalls ein Hydratationsgleichgewicht bilden, nahere Angaben uber dieses Gleichgewicht in der Literatur zu finden sind -HeroZd und Wolf4) fanden z. B. auf spektrographischem Weg fur den Acetaldehyd in 0,1618-m. wassriger Losung 66-proz. Hydratation bei gewohnlicher Temperatursind fur den Formaldehyd ausser einer groben Ab-Rchatzung keine Angaben zu finden. WSihrend 8ch0.u~) in nichtwassrigen, nichtpolaren Losungsmitteln wie Hexan fur monomeres CH,O die charakteristische C= O-Absorptionsbande bei 2940 A beobachten konnte, fand er in wgssrigen Formaldehydlosungen bis zu einer Konzentration von 12-m. und einer durchstrahlten Schicht von 6 em Liinge keine selektive Absorption. Daraus schloss er auf ein Verhaltn i s von (CH,O) : (CH,( OH),) von maximal 1 : 1200.
Beim Versuch der Aufklarung der polarographischen Anomalien des Formaldehyds in wassriger Losung, die von den Verfassern in dieser Zeitschrift bereits beschrieben wurde5), war es Wnschenswert,
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