𝔖 Bobbio Scriptorium
✦   LIBER   ✦

Analytisch-technische Untersuchungen

✍ Scribed by Julius Zink; Friedrich Hollandt


Book ID
101499523
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1924
Tongue
English
Weight
494 KB
Volume
37
Category
Article
ISSN
0044-8249

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


~~

die Unterschiede zwischen dem Verhalten des Kaliuni-und Natriumacetats. W a r e n d das erstere die Hauptmenge des Kohlenstoffs als Gas abgibt, und daneben betriichtliche Mengen freien Kohlenstoffs anfallen, hat das letztere in starkerem Mafie die Eigenschaft, 0 1 zu bilden. Und so darf man wohl annehnien, dai3 an dem stiirkst basischen Kontakt (Kalium) das Aceton vornehmlich in der Richtung Gas und freier Kohlenstoff zerfatlt, wahrend in Gegenwart des etwas schwacher basischen Natriums der Zerfall in Richtung der Olbildung bevorzugt wird. Fur die Berechnung der Kohlenstoffbilanz wurdeii die schweren Kohlenwasserstoffe, d. h. die durch rauchende Schwefelsaure absorbierbaren Gasbestandteile, als Athylen angesetzt. Zusammenfassung. In der korliegenden Arbeit wurde die Wiirmezersetzung einiger reiner Metallacetate untersucht, und zwar der Acetate folgender Metalle: Lithium, Natrium, Kalium, Kupfer, Magnesium, Calcium, Barium, Blei und Mangan. An Hand der Ergebnisse wurde eine allgemeine Betrachtung uher die Theorie des Acetatzerfalls angestellt. Ferner wurde wahrscheinlich geniacht, dai3 eine Eeziehung besteht zwischen Basizitat des Metalls, des Acetats und der Acetonausbeute. Schliefjlich wurde noch nachgewiesen, dafi Kupfer-und Bleiacetat in anderer Weise zerfallen, und die hier geltenden Reaktionsfolgen, deren ausreichende Erklarung bislang fehlte, in Gleichungen forrnuliert. [A. 90.1 Mulheim-Ruhr, September 1923. I Analytisch-technische Untersuchungen . I ~ ~~~

Beitrage zur Wasseranalyse.

Von JULIUS ZINK und FRIEDRICH HOLLANDT. Aus dem staatlichen hygienischen Institut Rremen.

Oberleitung: Obermedizinalrat Prof. Dr. Tjaden.

I. Die Hartebestimrnung nach Rlacher.

Obgleich die Hartebestimmung nach B 1 a c h e r durchaus brauchbare Resultate liefert und schnell auszufuhren ist, wird sie doch nicht so allgemein angemandt, wie man annehmen sollte. Das liegt wohl in erster Linie daran, dai3 zur richtigen Ausfiihrung eine gewisse Obung gehort. Die Palmitate der allralischen Erden dissoziieren beltannlich etwas in misseriger Losung. und zwar in verschiedenern Grade (Barinmpalrnitat am wenigsten, Magnesiunipalmitat am meisten). Da sich ferner der Dissoziationsgrad, wenn auch nur unbedeutend, nach dem jeweiligen Salzgehalt des Wassers andert, so kann natur-gemaf3 der Phenolphtlialeinun!schlag, auf den es ja bei der Methode anlrommt, nicht scharf stin. Er tritt vielmehr ganz allmahlich auf, und man ist oft im Zweifel, wann der Endpunkt erreicht ist. Daraus lronnen grofiere Fehler entstehen. Dieser Unistand mag uianchem nach den ersten nicht befriedigcnden Versuchen AnlaB gegeben haben, die Methode wieder aufzugeben. Ins Gewicht fie1 ferner. dafi wiihrend des Krieges und auch in der Nachkriegszeit alle fur die Herstellung der Blacher-Losung notwendigen Chemikalien, Glycerin, Palmitinsaure und Alkohol nur schwer beschafft werden konnten, und dementsprechend auch teuer waren. Zeitweilig waren sie uberhaupt nicht aufzutreiben. Auch wir wurden daher schon vor 8 Jahren w r die Alternztive gestellt. entweder die Methode wieder nulzugeben oder so umzubndern, dafi ihre Ausfiilirung keine grolleren Kosten rerursacht, wenn moglich nicht teurer zu stehen kommt, wie die W a r t h a -P f e i f f e rsche Methade. Wir stellten uns daher zunachst eine (EingeR. 17.,5. 1924.)


📜 SIMILAR VOLUMES


Analytisch-technische Untersuchungen Inv
✍ Priv.-Doz. Dr. Rolf Neeb 📂 Article 📅 1962 🏛 John Wiley and Sons 🌐 English ⚖ 1022 KB

## Abstract Es wird ein Überblick über die Verfahren der inversen Polarographie und Voltammetrie gegeben. Nach der elektrolytischen Anreicherung an einer Arbeitselektrode findet anschließend unter Stromumkehrung der elektrochemische Bestimmungsvorgang statt. Durch die erreichbaren 100‐ bis 1000‐fac