## E t t l i n g aus Frankfurt a. M. &chpz%ung desseaerr, Dieces Sda hat eine duakelbraune Farbe, iihhnlich der des Kupfervitriala und ist durcbsichtig. Es krysld 1isit.t in regelmaisscgen qliadra~ischen Sdden, die manArne1 auch bis zu unem PtitieI der 8eitentlachen cntrmidet aind; 80 dass eine rc
Analyse von Kalk- und Zinkharzen
โ Scribed by Hezel, G. E.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1951
- Weight
- 368 KB
- Volume
- 53
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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โฆ Synopsis
Unter der Verseifungszahl versteht man bekanntlich diejenige Menge Kalilauge, ausgedriickt in mg, d?e bei der Verseifung von 1 g Substanz von Yauren, Estern, Anhydriden und Lactonen gebunden werden kann. Man erfai3t sie. indem man mit einem OberschuiJ von Alkali verseift und dann den OberschuB gegen 'rhymolphthalein oder Phenolphthalein zurucktitriert. Es kann aber auch, wie wir sehen werden, ein Kalk-oder Zinksalz einer Harz-oder Fettsaure unter denselben Bedingungen analysiert werden. Ein Zinksalz z. B. hat eine ,,Verseifungszahl" die sich darin zeigt, dai3 sich die eingesetzte Menge Kalilauge nicht mehr voll zurucktitrieren lafit. sondern teilweise zur Zerlegung des Zinksalzes verwandt wird. Es lii3t sich daruber streiten, ob fur diesen, der Restinimung der Verseifungszahl analogen Fall, eine andere Bezeichnung gewahlt werden soll, aber dies ist in. E. abzulehnen. In der Praxis kennt man vielfach die zu analysierende Substanz nicht, und, um die chemischen Hilfskrafte nicht zu verwirren, sollte grundsatzlich die verbrauchte Menge Kalilauge die Grundlage fur die ,,Verseifungszahl" sein, einerlei, oh es sich um eine wirkiiche Verseifung oder um eine Zerlegung eines Salzes handelt. I n diesem erweiterten Sinne soll hier die Verseifungszahl aufgefaih werden.
Der Endpunkt der Verseifungszahl ist also der Neutralpunkt gegen Phenolphthalein, oder, des deutlicheren Umschlags willen, gegen Thymolphthalein, das in einem pH-Gebiet von etwa 8 his 9 von blau nach farblos umschlagt. Setzt man nun den Indikator Bromphenolblau zu rnit einem Umschlagsgebiet von p H 3 his 4, so tritt wieder Blaufarbung ein, die auf weiteren Salzsaure-Zusatz erst auf Gelb umschlagt, wenn die organischen Fettsauren etc. voll in Freiheit gesetzt sind und freie Mineralsaure auftritt. Die hierzu verbrauchte Salz&i;-c-Menge ist nach einer Anregung von Toeldte als Grundlage liir die Ziczel-Zahl auszuwerten. Man kann aber auch den Metall-Gehalt von derartigen Seifen, von der Substanz ausgehend, mit Salzsaure in Gegenwart von Bromphenolblaii titrieren. Die verbrauchte Menge Salzsiiure ist die Grundlage fur die Seifenzahl', da man unter einer Seif'e nicht nur die Alkali-Verbindung einer Fettsaure versteht, sondern auch die Salze mit hoheren Metallen, wie Calcium oder Zink. Als AusdrucksgroiJe wird stets die der Salzsiiure aquivalente Menge Kaliumhpdroxyd in mg fur 1 g Substanz angewandt.
13ehandelt man Kolophonium mit Kalk, so sinken die Saurezahl iind die Verseifungszahl. Wenn man aber Kolophonium rnit Zinkweit3 abstumpft, so stellt man fest, dai3 die Siiurezahl und Verseifungszahl nur entsprechend dem Sinken des Harz-Gehaltes fallen. Es erhebt sich die Frage, wie man das Fortschreiten der Abzinkung analytisch verfolgen ltann.
Wir untersuchtm zunachst ein mit Calciumoxyd behandeltes Tallol.
Das Untersuchungsmaterial wurde hergestellt, indem wir in 100 g Talliil-Destillat bei 150ยฐ 5 g gebrannten Kalk in kleinen Anteilen unter Umruhren eintrugen und die Temperatur in kurzer Zeit auf 1800 steigerten, urn die Umsetzung zu vervollstan-' :. Vorgetragen anlafllich der DGF-Tagung 1950 in Miinchen
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