Analyse des Steinmarks aus dem sächsischen Topasfels
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1851
- Weight
- 85 KB
- Volume
- 80
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Amlyst deb Steinmarks atcs dem odchsiechen Topusfels.
des Urorils im gohienstoffund Wassersloffgehult mit der wasserfreien llroxanslure ist nur zuGllig.
Analyse des Steinmarks aus dem sachsischen
Topas fels. -Mit den Topasen am Schneckenstein im sachsischen Voigtlande kommt ein steinmarkahnliches Mineral vor, welches ofters die Topaskryslalle dicht urngibt und beim Zerbrechen glatte Eindrucke von den Fllchen der einsitzenden Topa& und marzkryslalle zeigt. Es hat eine blafsgelbe, im Innern zuweilen fast weifse Farbe, einen erdigen Bruch, der durch Strich glPnzend wird, es fiihlt sich fett a n , hangt stark an der Zunge und hat 2,s spec. Gewicht. Mit Hulfe der Loupe erkennt man, dafs es aus schimmernden Blattchen besteht, und bei 200facher Vergrdberung sieht man, dafs diese Blattchen durchsichtig sind rtnd zum Theil rhomboidale Tafeln bilden. Vorm Lothrohr brennt es sich zuerst blah braunlich, in starkerem Feuer, ohne zu schmelzen, ganz weirs und hart. In einer Rohre erhitzt, gibt es vie1 Wasser. Auf den Wunsch des Hrn. Knop d. j., der auf dieses Mineral aufmerksam machte, ist dasselbe von Hrn. W. S. Cla r k rlnalysirt worden. Durch concentrirte Salzsaurc? Iabt es sich, mit ZurWdassung von KieselsPure , zersetzen , jedoch nur schwierig und stets nur unrollsliindig. h c h sehr verdilnnle Satzsirure wird cs in ein vollkointnen neibes, schimmernde$ Pulver verwandelt , indetn die SSiure den unwesentlichen , sehr kleinen Eisenoxydgehalt auszieht, ohne im Uebrigen die Zusammensctzung zu iindern. Nhchdcrli dutch eine Analyse rnit Flhfssllure die Abwesenbelt der Alkdien , mdererseits huch die toh F'luar, bewielen
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des [Aos dem I. chemischen Universitgts-Laboratorium Leipzig ; mitgetheilt von J. Wislicenus.] (Eingegangen am 21. Juni.) In einer friiheren Mittheilung (diese Berichte 25, 2728) hatte ich zwei isomere Lactonsauren bescbrieben, welche aus dem Dicyanhydrin des Benzoylacetons bei der Verseifung mit wa